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Verbände an Kopf und Körper: Lucio meldet sich nach Brandunfall
Knapp eine Woche nach seinem Brandunfall hat der frühere Bundesligastar Lucio Einblick in das erhebliche Ausmaß seiner Verbrennungen gegeben. Auf einem Bild, das er selbst bei Instagram gepostet hat, ist Brasiliens Weltmeister von 2002 mit großflächigen Bandagen am Kopf, beiden Unterarmen sowie an beiden Beinen zu sehen. Die Verletzungen sollen nach Medienberichten von einer Explosion eines mit Bio-Ethanol betriebenen Tischkamins stammen.
Das Foto zeigt den früheren Weltklasse-Verteidiger, der acht Jahre in Deutschland für Bayern München und Bayer Leverkusen spielte, in Rückenansicht Hand in Hand mit seiner Frau Marilia auf einem Gang des Krankenhauses in der Hauptstadt Brasilia. Laut seiner Medienagentur seien in der Klinik seit der Einlieferung des 47-Jährigen am vergangenen Donnerstag bereits zwei operative Eingriffe vorgenommen worden.
Lucimar da Silva Ferreira wechselte 2001 nach Leverkusen, drei Jahre später holte ihn der FC Bayern. Der für seinen Offensivdrang berühmt-berüchtigte Abwehrspieler lief 105-mal für die brasilianische Nationalmannschaft auf. Mit den Münchnern wurde er je dreimal Meister und DFB-Pokalsieger, mit der Selecao siegte er vor 23 Jahren im WM-Endspiel in Yokohama 2:0 gegen Deutschland. Mit Inter Mailand gewann Lucio 2010 die Champions League - im Finale gegen den FC Bayern. 2019 beendete er seine Spielerkarriere im Trikot des Brasiliense FC.
Y.Baker--AT