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Formel E: Vandoorne siegt - keine Punkte für deutsches Trio
Der frühere Formel-E-Weltmeister Stoffel Vandoorne hat im Regen von Tokio dank perfekter Strategie einen Überraschungserfolg gefeiert - für die deutschen Fahrer um Titelverteidiger Pascal Wehrlein hatte das achte Saisonrennen der Elektro-Rennserie dagegen nur Enttäuschungen parat. Porsche-Pilot Wehrlein verpasste beim chaotischen ePrix in Japans Hauptstadt als 13. ebenso die Punkteränge wie Rookie David Beckmann (Cupra/18.) und Maximilian Günther (Penske), der frühzeitig ausschied.
Vandoorne, der seit seinem Titeljahr 2022 ohne Sieg war, triumphierte dank seines früh wahrgenommenen Pit Boost. Dieser wird in dieser Formel-E-Saison bei jeder Doppel-Grand-Prix-Veranstaltung bei einem Rennen eingesetzt. Hierbei können die Fahrer 30 Sekunden lang an die Box fahren, um zehn Prozent nutzbare Energie aufzuladen. Vandoorne tat dies als erster und einziger, ehe das Rennen mit Roter Flagge unterbrochen werden musste. Nach dem Restart machte er dann Platz um Platz gut.
Zweiter wurde Oliver Rowland, der britische Nissan-Pilot feierte seinen bereits sechsten Podestplatz der Saison und führt die WM nun mit 60 Punkten Vorsprung auf Wehrleins Teamkollegen Antonio Felix da Costa (Portugal) an. Der frühere Formel-1-Pilot Wehrlein hat als Gesamtvierter bereits 67 Punkte Rückstand.
Die Umstände in Tokio waren auch vor dem Rennen kurios. Wegen starken Regens wurde das Qualifying aus Sicherheitsgründen abgesagt, die Piloten starteten in der Reihenfolge der Ergebnisse des 2. freien Trainings. Für Wehrlein bedeutete das mit Startplatz 17 eine miserable Ausgangsposition. Andererseits zeigte Vandoorne von P14, was möglich ist.
Bereits am Sonntag (8.05 Uhr MESZ/DF1) steht der neunte Lauf in Tokio an.
J.Gomez--AT