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Müller: "Bin gar nicht so richtig enttäuscht"
Es war sein letzter Auftritt in der Champions League für Bayern München, aber Thomas Müller verabschiedet sich nach dem Viertelfinal-Aus gegen Inter Mailand erhobenen Hauptes aus der Königsklasse.
"Natürlich sind wir enttäuscht. Wobei, was heißt enttäuscht? Ich bin gar nicht so richtig enttäuscht, weil am Ende spielen wir eben Fußball", sagte der Fanliebling nach dem 2:2 (0:0), das reichte nach dem 1:2 im Hinspiel nicht zum Weiterkommen: "Ich bewerte Spiele immer ein bisschen für mich persönlich: Habe ich alles gegeben? Kann ich in den Spiegel schauen? Hat die Mannschaft alles gegeben? Dann kann man auch in den Spiegel schauen."
Und Müller, der im San Siro seinen 163. Einsatz in der Königsklasse hatte und den Henkelpott 2013 und 2020 gewann, konnte in den Spiegel schauen. "Klar, wir können diskutieren, aber wir spielen gegen die beste Mannschaft Italiens, die in der gesamten Champions-League-Saison vor diesem Spiel nur zwei Gegentore bekommen hat", sagte der 35-Jährige, dessen Vertrag in München nicht mehr verlängert wird: "Und wir hatten Chancen über Chancen – oder zumindest Halbchancen."
Die Münchner spielten überlegen, vergaben aber erneut viele Möglichkeiten - am Ende waren die Treffer von Harry Kane (52.) und Eric Dier (76.) zu wenig. "Wir machen ein Tor, gehen 1:0 in Führung, kommen gut ins Spiel – aber natürlich, sind sie auch gut", sagte Müller: "Am Ende geht dann in den letzten fünf Minuten vielleicht noch einer rein, dann stehen wir anders hier." Es ging aber keiner mehr rein.
T.Wright--AT