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Frauen-EM 2029: DFB reicht vorläufige Bewerbungsunterlagen ein
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat auf dem Weg zur Vergabe der Frauen-EM 2029 am Mittwoch seine vorläufigen Bewerbungsunterlagen bei der UEFA eingereicht. Das so genannte "Preliminary-Bid Book" umfasst auf 650 Seiten elf Kapitel, in denen vorgegebene Bereiche wie Stadien, Nachhaltigkeit, Sicherheit oder Finanzen abgedeckt sind.
"Das vorliegende Bid Book untermauert unseren Anspruch, mit dem Turnier den Frauenfußball in Europa in sämtlichen Bereichen nachhaltig zu stärken", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf: "Wir wollen mehr als eine Million Menschen in unseren Stadien willkommen heißen und die EURO zu einem ökonomischen Erfolg werden lassen." Ziel ist laut DFB ein "Rekorderlös".
Nun wird die UEFA die Unterlagen prüfen und bei Bedarf Fragen bei den Bewerbern hinterlegen, Ende August ist als Frist für die Abgabe der finalen Unterlagen festgesetzt. Der Ausrichter wird im Dezember durch das UEFA-Exekutivkomitee bekannt gegeben. Neben Deutschland wollen auch Portugal, Italien, Polen sowie Schweden und Dänemark das Turnier veranstalten.
Nach sechsmonatiger Arbeit in Projektgruppen hatte der DFB am vergangenen Weltfrauentag bereits das Logo und den Slogan ("Together WE Rise") präsentiert. "Die Abgabe des vorläufigen Bid Books ist ein weiterer Meilenstein", sagte DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich. Dies sei nun die "Basis, um in den kommenden Monaten im Dialog mit der UFEA und unseren Bidding-Partnern unsere Bewerbung noch besser zu machen."
Bei den Spielorten hatte sich der DFB Mitte Februar auf eine Shortlist mit elf Städten festgelegt: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hannover, Köln, Leipzig, München, Rostock und Wolfsburg schafften es in die Vorauswahl.
R.Chavez--AT