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Infineon eröffnet neue Smart Power Fab in Dresden
Der Halbleiterkonzern Infineon hat am Donnerstag feierlich seine neue Produktionsstätte in Dresden eröffnet. Sie soll zentrale Bausteine für wichtige Zukunftstechnologien liefern und gleichzeitig Europa unabhängiger bei Mikrochips machen. Die Eröffnung der Smart Power Fab sei ein "Meilenstein" für das Unternehmen, für Dresden und Deutschland - aber auch für "ein technologisch souveränes Europa", sagte Infineon-Chef Jochen Hanebeck.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) würdigte die große Bedeutung der Fabrik "für die industrielle Zukunft unseres ganzen Landes, ja der ganzen Europäischen Union". Er war per Video zugeschaltet.
Die Smart Power Fab ist nach Unternehmensangaben "eine der modernsten Halbleiterproduktionsstätten weltweit". Produziert werden dort sogenannte Leistungshalbleiter, die in Bereichen wie der Energiewende, der Elektromobilität oder in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) bei der Stromsteuerung zum Einsatz kommen. Infineon investierte nach eigenen Angaben rund fünf Milliarden Euro in die Smart Power Fab, unterstützt wird das Projekt mit öffentlichen Fördergeldern in Höhe von 920 Millionen Euro. Bei Infineon entstehen durch die Chipfabrik laut Unternehmen rund 1000 neue Arbeitsplätze.
W.Nelson--AT