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ÖFB hofft auf Rangnick-Verbleib: "Es ist noch offen"
ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer hofft weiter auf einen Verbleib von Fußball-Nationaltrainer Ralf Rangnick in Österreich und eine Absage an Bayern München. "Es ist noch offen. Ich hoffe, dass es in sehr naher Zukunft eine Entscheidung für uns geben wird. Die letzte Entscheidung liegt bei ihm", sagte Mitterdorfer am Mittwoch im Rahmen des Pokalfinals zwischen Sturm Graz und Rapid Wien (2:1) in Klagenfurt dem ORF.
Rangnick habe "noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Wir versuchen ihm immer noch zu vermitteln, dass wir es wertvoll finden würden, wenn er in Österreich bleibt, wenn er weiter diesen Weg gemeinsam mit uns geht. Er hat bei uns Gestaltungsmöglichkeiten, wir denken da an eine längerfristige Vereinbarung mit ihm", sagte der Verbandspräsident.
Über eine mögliche Ablöse sei noch nicht gesprochen worden. "Es hat noch keinen Kontakt mit Bayern München gegeben, mit dieser Frage beschäftige ich mich auch nicht. Unser großes Ziel ist es, Ralf Rangnick bei uns in Österreich als großartigen Trainer zu behalten", sagte Mitterdorfer. Als mögliche Ablöse sind zehn bis 15 Millionen Euro im Gespräch.
Der ÖFB-Chef erwartet indes eine Entscheidung noch in dieser Woche. "Ich gehe davon aus, dass das sehr sehr zeitnah passieren wird", sagte er. "Er hat jetzt gemerkt, wie er die Spieler mitreißt, wie er die österreichische Fußballfamilie mitreißt, welche Begeisterung er durch seine Arbeit entfachen kann. Das sind Motiavtionssteinchen, die in hoffentlich dazu bewegen, diesen Weg bei der EM und hoffentlich auch bei der WM gemeinsam mit uns zu gehen", sagte er.
Sky und Bild hatten zuvor von einer grundsätzlichen Bereitschaft Rangnicks berichtet, die Nachfolge von Thomas Tuchel beim deutschen Fußball-Rekordmeister ab Sommer anzutreten. Es seien aber noch einige Dinge zu klären. Rangnick trainiert aktuell die Nationalmannschaft Österreichs und stünde nach der EM (14. Juni bis 14. Juli) zur Verfügung.
Der FC Bayern sei "in sehr guten Gesprächen" mit Rangnick, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer nach dem 2:2 (0:1) der Münchner im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen ergänzte angesprochen auf den Zeitpunkt einer möglichen Bekanntgabe kryptisch: "Das ist wie mit der Wettervorhersage: Manchmal kommen die Schauer im April, wo man sie nicht erwartet, manchmal kommt die Sonne im Mai." Woran es hänge? "Daran, dass wir das Wetter nicht beeinflussen können."
O.Brown--AT