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Super Bowl in Las Vegas: Taylor Swift als heimlicher Star des Abends
Ein Sieg für die Kansas City Chiefs nach Verlängerung und ein bombastischer Auftritt des R&B-Sängers Usher in der Halbzeitshow - mit viel Pomp und Glitzer ist in Las Vegas der 58. Super Bowl über die Bühne gegangen. Heimlicher Star des Sonntagabends war allerdings Popsängerin Taylor Swift - auch wenn sie nichts weiter tat, als das Finalspiel der American-Football-Profiliga NFL in einer Loge im Allegiant Stadium zu verfolgen und ihren Freund Travis Kelce von den Kansas City Chiefs anzufeuern.
Pop-Phänomen Swift war der meist beobachtete Fan des Abends: Immer wieder schwenkten die Fernsehkameras zu der Sängerin, die in Begleitung prominenter Freundinnen wie Schauspielerin Blake Lively, Sängerin Lana Del Rey und Rapperin Ice Spice in einer Vip-Loge saß. Im Internet sorgte Swift unter anderem dadurch für Aufsehen, dass sie ein Bier in einem Zug leerte - in 6,6 Sekunden, wie die mitlaufende Stoppuhr dokumentierte.
Als Glücksbringer trug Swift eine Goldkette mit der Rückennummer 87 ihres Liebsten um den Hals. Nach dem Sieg der Kansas City Chiefs gegen die San Francisco 49ers lagen sich NFL-Star Kelce und die 14-fache Grammy-Gewinnerin in den Armen und küssten sich vor laufenden Kameras.
R&B-Star Beyoncé nutzte die Gelegenheit des von einem Milliardenpublikum online und vor den Fernsehern verfolgten Super Bowls, um in einer Werbepause für Ende Mai ihr neues Studioalbum anzukündigen und kurz darauf zwei erste, Country-lastige Songs daraus zu veröffentlichen.
In der Halbzeitpause brachte Sänger Usher - von Tänzern und Akrobaten unterstützt - das mit 65.000 Zuschauern vollbesetzte Stadion mit einem Auftritt zum Kochen, bei dem er ein 13-minütiges Medley aus Hits wie "Yeah!", "Love In This Club" und "Burn" zum Besten gab. Auch Sängerin Alicia Keys gesellte sich zu ihm auf die Bühne, gemeinsam sangen die beiden ihr Duett "My Boo".
Die Dimensionen des Super Bowls sind gigantisch und die Wirkung wurde dieses Jahr durch die Anwesenheit von Mega-Star Taylor Swift noch verstärkt. Im vergangenen Jahr verfolgten 115,1 Millionen Fernsehzuschauer das Match. Nach Angaben der US-Wettbürovereinigung hatten dieses Mal 67,8 Millionen Menschen bei Wetten rund um das Finalspiel insgesamt 23,1 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 21,42 Milliarden Euro) gesetzt.
T.Wright--AT