-
Justizministerin Hubig plant Preisobergrenze auf dem Zweitmarkt für Tickets
-
Iran-Abkommen: Wadephul pocht auf freie Schiffspassage durch Straße von Hormus
-
Studie: Fußballturniere haben positiven Einfluss auf Gesellschaft
-
CDU-Politiker Lechner rät zu Verschiebung der Steuerreform auf nächstes Jahr
-
Bundestrainer Klopp? "Nicht mein Thema"
-
Matthäus: "Kenne ich von 1994"
-
Ukrainischer Oligarch bei mutmaßlichem Anschlag im Fürstentum Monaco verletzt
-
Trotz Gakpo-Tor: Niederlande verpassen Achtelfinale
-
Nach deutschem WM-Aus Trost vom Kanzler - ausgelassene Feiern in Paraguay
-
"Zusätzliche Belastung": Getränkehersteller gegen geplante Zuckersteuer
-
Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema
-
US-Militär: Hafen im vom Erdbeben zerstörten La Guaira wieder in Betrieb
-
Dobrindt und Selen stellen Verfassungsschutzbericht vor
-
Pistorius besucht Deutsch-Niederländisches Korps in Estland
-
Wadephul nimmt an Mercosur-Gipfel in Paraguay teil
-
Nach WM-Aus Trost vom Kanzler: "Wir sind stolz auf euch"
-
Chinesischer Milliardär wegen Finanzbetrugs in New York zu 30 Jahren Haft verurteilt
-
Klopp mauert: "Das ist nicht der Moment"
-
Wahlbehörde in Peru erklärt Keiko Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl
-
Nach WM-Aus: Nagelsmann will weitermachen
-
Klopp entsetzt: "Wir haben nicht funktioniert"
-
Tenstorrent stellt neue Leistungsrekorde auf, bringt TT-Ascalon S auf den Markt und expandiert in ganz Japan
-
Ukrainischer Oligarch bei Explosion im Fürstentum Monaco schwer verletzt
-
Fiasko in Foxborough: DFB-Desaster gegen Paraguay
-
Wahlbehörde in Peru erklärt Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl
-
Hilfe für die Ukraine: Wadephul sieht USA auf Seite der Europäer
-
Nagelsmann bringt Undav für Musiala
-
Sorgerechtsstreit als mutmaßliches Motiv: Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade
-
Samba in Houston: Brasilien ringt Japan nieder
-
Macron empfängt thailändischen König in Paris
-
Frankreich und Oman fordern freie und uneingeschränkte Schifffahrt in Straße von Hormus
-
Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade: Verdächtiger ist 45-Jähriger Deutscher
-
Supreme Court: Drei Niederlagen und ein Erfolg für Trump
-
Polizei mit hunderten Kräften bei AfD-Kundgebung und Gegendemo in Berlin
-
Oberstes US-Gericht hält Missbrauchsurteil gegen Trump aufrecht
-
Ukraine: Neun Tote und mehr als 40 Verletzte bei russischen Angriffen
-
Wadephul mit Rubio in Washington zusammengekommen
-
Chinas Handelsminister auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel um Annäherung bemüht
-
Gündogan fordert "klare Struktur" und mehr "Disziplin"
-
Frankreich debattiert erneut über die Wiederzulassung von Bienenkillern
-
Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"
-
Oberstes US-Gericht: Rauswurf von Fed-Vorständin Cook durch Trump unrechtmäßig
-
Frankreichs Parlament verabschiedet Werbeverbot für Wegwerfmode
-
Baby aus Klinik entführt: 18-jährige Verdächtige kommt vorläufig in Psychiatrie
-
In Thüringen getötete Frau: Tatverdächtiger in Polen festgenommen
-
Dutzende Tote bei schwersten pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan seit Monaten
-
Fünf Tote nach Schüssen in Jugendhilfeeinrichtung in niedersächsischem Stade
-
Burnham kündigt Dezentralisierung der britischen Regierung bei Wahl zum Premier an
-
Starker Auftakt in Wimbledon: Maria in Runde zwei
-
Ehefrau nach Trennung erstochen: Zwölf Jahre Haft wegen Totschlags in Hannover
IAEA-Experten sollen wohl dauerhaft in ukrainischem Akw Saporischschja bleiben
Zur Kontrolle der Sicherheit des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja sollen internationale Inspektoren nach russischen Angaben dauerhaft in der Anlage bleiben. Zwei Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sollten permanent in dem Akw präsent sein, sagte am Freitag der russische Gesandte bei der IAEA in Wien, Michail Uljanow. Ein IAEA-Team hatte am Donnerstag mit der Inspektion der Atomanlage begonnen, die russische Truppen besetzt halten und die wiederholt beschossen wurde.
Moskau bewertete die IAEA-Mission in Saporischschja als "sehr positiv". Kremlsprecher Dmitri Peskow lobte, dass "die Delegation trotz der Schwierigkeiten und Probleme angekommen ist und ihre Arbeit aufgenommen hat". Es sei zwar noch "zu früh" für eine Bewertung, doch das Wichtigste sei, dass die Mission stattfinde. Vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kam hingegen Kritik an der IAEA. Er warf ihr vor, nicht deutlich die "Entmilitarisierung" des Nuklearstandorts gefordert zu haben.
Der wiederholte Beschuss des Akw hat Ängste ausgelöst, dass es dort zu einer ähnlichen Nuklearkatastrophe kommen könnte wie 1986 im ukrainischen und damals noch zur Sowjetunion gehörenden Tschernobyl. Saporischschja mit seinen sechs Reaktoren ist das größte Akw in Europa. Für den Beschuss der Anlage und ihrer Umgebung machen sich die Ukraine und Russland gegenseitig verantwortlich.
Erst in der Nacht zum Donnerstag und damit wenige Stunden vor Eintreffen des 14-köpfigen IAEA-Teams war das Akw Saporischschja mit Granaten beschossen worden. Laut der ukrainischen Betreiberfirma Energoatom wurde dabei das Notfallsystem der Anlage aktiviert und der Reaktorblock Nummer 5 abgeschaltet.
IAEA-Chef Rafael Grossi sagte dann am Abend nach einem Rundgang durch die Anlage, deren "physische Integrität" sei zuletzt mehrfach "verletzt" worden. "Das ist etwas, was nicht weiter passieren darf", warnte er.
Grossi zeigte sich zugleich erfreut darüber, dass die IAEA weiter in der Anlage bleiben darf, machte dazu aber keine präzisen Angaben. Er und ein Teil seines Teams verließen am Donnerstag nach mehreren Stunden das Kraftwerk wieder, andere IAEA-Inspektoren blieben dort.
Wie der russische Gesandte Uljanow dann am Freitag mitteilte, werden sich sechs der IAEA-Experten noch "einige wenige Tage" in dem Akw aufhalten, bevor sie nach Wien zurückreisen. Danach sollten zwei IAEA-Inspektoren "permanent" in dem Akw stationiert werden. "Wir begrüßen dies, denn eine internationale Präsenz kann viele Gerüchte über die Zustände in dem Atomkraftwerk zerstreuen", sagte Uljanow der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Das Atomkraftwerk Saporischschja liegt in der Südukraine am Fluss Dnipro und damit an der Frontlinie. Die Entmilitarisierung der Nuklearanlage sei das Wichtigste, das nun passieren müsste, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Es sei "bedauerlich, dass wir die entsprechenden Botschaften der IAEA noch nicht gehört haben", kritisierte der Staatschef. Dabei habe er noch am Dienstag bei einem Treffen mit Grossi in Kiew darüber gesprochen.
"Das war der Schlüssel, der Schlüssel! Der Sicherheitsaspekt unserer Vereinbarungen: die Entmilitarisierung und die vollständige Kontrolle durch unsere Atomarbeiter", sagte Selenskyj. Die Entmilitarisierung des Akw wird auch von UN-Generalsekretär António Guterres gefordert.
Das Kriegsgeschehen in der Ukraine wird unterdessen vor allem durch eine zu Wochenbeginn gestartete Offensive der ukrainischen Armee zur Rückeroberung der ebenfalls im Süden gelegenen Region Cherson geprägt. Nach Angaben des Präsidentenbüros in Kiew waren in der Nacht zum Freitag Explosionen in der gesamten Region zu hören. In zwei Gebieten nahe der gleichnamigen Regionalhauptstadt Cherson gab es demnach "heftige Kämpfe".
F.Ramirez--AT