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Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Luftangriffen sind im Gazastreifen nach palästinensischen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Fünf Menschen seien bei einer Attacke auf eine "Gruppe Zivilisten" im Flüchtlingslager al-Maghasi getötet worden, erklärte die von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Zivilschutzbehörde am Dienstag. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden. Das Al-Aksa-Krankenhaus bestätigte die Zahl der Opfer.
Ein Zeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, eine Gruppe bewaffneter Männer sei am Dienstagmorgen in das Flüchtlingslager eingedrungen. Bewohner hätten die Männer attackiert. Daraufhin seien die Bewohner von einer israelischen Drohne ins Visier genommen worden. Die bewaffneten Männer seien daraufhin in ein Gebiet geflohen, das unter israelischer Kontrolle steht.
Bereits mehrfach war über Auseinandersetzungen zwischen Einwohnern und angeblich von Israel unterstützten Anti-Hamas-Milizen berichtet worden.
Das Nasser-Krankenhaus in Chan Junis berichtete unterdessen von zwei Leichen, die nach einem Luftangriff auf ein Fahrzeug eingeliefert worden seien. Ein israelischer Militärsprecher bestätigte einen Luftangriff in Chan Junis "auf Hamas-Terroristen".
Die Hamas und ihre Verbündeten hatten mit ihrem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 den Krieg im Gazastreifen ausgelöst. Nach zwei Kriegsjahren trat im Oktober 2025 eine maßgeblich von den USA vermittelte Waffenruhe in Kraft. Beide Seiten werfen sich immer wieder Verstöße gegen das Abkommen vor.
M.Robinson--AT