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Studentenwerk fordert Staatshilfe zur Stabilisierung der Mensa-Preise
Angesichts der hohen Inflation fordert das Deutsche Studentenwerk (DSW) Staatshilfe, um die günstigen Essenspreise in den Mensas zu stabilisieren. "Wir versuchen immer ein Angebot für jeden Geldbeutel anzubieten", sagte DSW-Generalsekretär Matthias Anbuhl den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Dienstag. "In der aktuellen Situation mit teils rapide steigenden Lebensmittelkosten und Energiepreisen stehen wir ohne Entlastungen von Bund und Ländern aber auch vor der Situation, dass die Mensapreise steigen werden."
Einer Untersuchung der privaten Krankenversicherung Ottonova zufolge, aus der die Zeitungen zitierten, kostet ein Mensa-Essen die Studierenden im Durchschnitt 2,50 Euro. Vegane und vegetarische Optionen waren demnach im Schnitt um 70 Cent günstiger als Speisen mit Fleisch.
Die Versicherung untersuchte dem Bericht zufolge 103 Mensas an den 40 größten Universitäten in Deutschland. Die Speisepläne wurden drei Wochen lang ausgewertet. Am meisten zahlen Studierende demnach in Marburg mit durchschnittlich 3,39 Euro pro Essen. Besonders günstig war es dagegen in Heidelberg mit einem Durchschnittspreis von 1,25 Euro.
A.Moore--AT