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Vorwurf versuchter Mord: Anklage nach Messerangriff in Bielefeld erhoben
Sechseinhalb Monate nach einem Messerangriff im nordrhein-westfälischen Bielefeld mit vier lebensgefährlich verletzten Menschen hat die Bundesanwaltschaft den Tatverdächtigen angeklagt. Sie wirft Mahmoud M. unter anderem vierfachen versuchten Mord vor, wie die Ermittler am Mittwoch in Karlsruhe mitteilten. Der Syrer soll Anhänger einer islamistisch-dschihadistischen Ideologie sein und den Plan gehabt haben, im Namen eines weltweiten "Heiligen Kriegs" möglichst viele Menschen zu töten.
Schon 2015 soll er sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben und dem IS auch nach seiner Einreise nach Deutschland im Jahr 2023 verbunden geblieben sein. Am 18. Mai soll M. gezielt auf Gäste einer Bar eingestochen haben, die dort den Aufstieg ihres Fußballvereins feierten. Nach der Tat flüchtete er und wurde am späten Abend des Folgetags in der Nähe von Düsseldorf festgenommen. Über die Zulassung der Anklage entscheidet nun das Oberlandesgericht Düsseldorf.
M.King--AT