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Trump: Friedensabkommen zwischen Thailand und Kambodscha wird bei Ankunft unterzeichnet
Auf dem Weg nach Malaysia hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass ein Friedensabkommen zwischen Thailand und Kambodscha unter US-Vermittlung direkt nach seiner Landung besiegelt werden soll. "Wir werden das Friedensabkommen unmittelbar nach unserer Ankunft unterzeichnen", erklärte Trump in der Nacht zum Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der US-Präsident äußerte sich auf dem Flug nach Asien an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One. Thailand und Kambodscha hatten sich Ende Juli nach mehrtägigen Kämpfen unter Trumps Vermittlung auf eine Waffenruhe geeinigt.
Thailands Regierungschef Anutin Charnvirakul habe aufgrund des Todes der früheren Königin des Landes um eine Vorverlegung der Unterzeichnung gebeten, erklärte Trump. "Leider ist die Königinmutter von Thailand gerade verstorben. Ich spreche dem großartigen thailändischen Volk mein Beileid aus", fügte der US-Präsident hinzu.
Sirikit, Mutter des derzeitigen Königs Vajiralongkorn und 66 Jahre lang mit dem früheren Monarchen Bhumibol Adulyadej verheiratet, war am Freitag im Alter von 93 Jahren verstorben. Regierungschef Charnvirakul bezeichnete den Tod Sirikits vor Journalisten als "großen Verlust für die Nation". Er verschob wegen des Trauerfalls seine für Samstag vorgesehene Abreise zum Gipfel der Asean-Staaten.
Bei der militärischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Nachbarstaaten Thailand und Kambodscha waren im Juli mindestens 43 Menschen getötet worden. Nach Telefonaten Trumps sowie der Vermittlung des malaysischen Regierungschefs und Vorsitzenden der Asean-Staatengruppe Anwar Imbrahim und chinesischer Unterhändler trat eine Waffenruhe in Kraft. Kambodschas Regierungschef Hun Manet hatte Trump infolge seiner Vermittlungsarbeit zwischen Kambodscha und Thailand für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
Zum Auftakt seiner mehrtägigen Asien-Reise nimmt Trump am Sonntag am Gipfel der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Asean) in Malaysia teil. Dort kamen am Samstag in der Hauptstadt Kuala Lumpur bereits Delegationen unter Leitung von US-Finanzminister Scott Bessent und Chinas Vize-Regierungschef He Lifeng zu vorbereitenden Gesprächen zusammen.
Nach einem Besuch in Tokio am Montag wird Trump am Mittwoch in Südkorea erwartet, wo der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) stattfindet. Dort soll es am Donnerstag zu der ersten persönlichen Begegnung mit Chinas Präsident Xi seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar kommen.
H.Thompson--AT