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Drei Tote bei mutmaßlichem Anschlag an Bahnhof im Norden der Ukraine
Bei einem Sprengstoffanschlag in einem Bahnhof im Norden der Ukraine sind drei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden. Der Anschlag sei von einem Mann während einer Dokumentenkontrolle am Bahnhof Owrutsch verübt worden, teilte der Grenzschutz am Freitag im Onlinedienst Telegram mit. Drei Frauen, darunter eine Grenzbeamte und zwei Zivilistinnen, wurden demnach durch die Explosion getötet. Neben diesen drei Todesopern wurde auch der Täter selbst getötet.
Bei dem mutmaßlichen Attentäter handelte es sich den Behörden zufolge um einen 23-jährigen Mann. Der Verdächtige sei kürzlich wegen des Versuchs festgenommen worden, die Staatsgrenze in ihrem westlichen Abschnitt zu verletzen, teilte der Grenzschutz mit.
Die Polizei erklärte ihrerseits, Grenzschutzbeamte hätten am Freitag die Papiere von Passagieren kontrolliert, als einer von ihnen einen Sprengkörper auf dem Bahnsteig platziert habe, der dann detoniert sei. Ukrainischen Medien zufolge handelte es sich um eine Granate. Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP bestätigte ein Sprecher des ukrainischen Innenministeriums die Art des Sprengkörpers zunächst nicht.
Owrutsch liegt nahe der Grenze zu Belarus. Die Grenzschutzbeamten veröffentlichten auf Telegram ein Bild, auf dem zu sehen ist, wie Rettungskräfte den Opfern der Explosion auf dem Bahnsteig zu Hilfe eilen.
H.Romero--AT