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IS-Sympathisant in Bayern wegen Anschlagsplanung angeklagt
Wegen der Planung eines Anschlags hat die Generalstaatsanwaltschaft München Anklage gegen einen 27-Jährigen erhoben. Dem Syrer wird unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zur Last gelegt, wie die bayerische Justizbehörde am Mittwoch mitteilte. Den Ermittlungen zufolge soll sich der mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sympathisierende Beschuldigte Anleitungen und Material zur Herstellung eines Spreng- oder Brandsatzes verschafft haben, um einen Anschlag zu verüben.
Der 27-jährige, welcher der Anklage zufolge den "Kampf gegen Ungläubige" als seine religiöse Pflicht ansieht, soll sich Ende Oktober vergangenen Jahres in mehreren Fällen über das Internet Anleitungen für die Herstellung von Sprengstoff besorgt haben. Sein Plan sei es gewesen, mit einem selbstgebauten Spreng- oder Brandsatz in einer Diskothek oder an einem anderen belebten Ort einen Anschlag zu verüben und dabei eine große Anzahl von Menschen zu töten.
Das Material zum Bau eines Sprengsatzes hortete der Beschuldigte demnach in der Wohnung seiner Lebensgefährtin im Landkreis Schweinfurt. Seit seiner Festnahme im vergangenen Dezember sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Generalstaatsanwaltschaft München ergaben demnach keine Hinweise auf bereits konkrete Anschlagspläne. Über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheidet die zuständige Staatsschutzkammer am Landgericht München I.
H.Gonzales--AT