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Trump droht Hamas mit Auslöschung durch regionale Truppen
Angesichts der brüchigen Waffenruhe im Gazastreifen hat US-Präsident Donald Trump der Hamas mit Auslöschung durch regionale Truppen gedroht. Zahlreiche Verbündete im Nahen Osten und den angrenzenden Gebieten hätten sich bereit erklärt, "mit einer starken Streitmacht in den Gazastreifen zu gehen und 'die Hamas zu erledigen', sollte diese weiterhin gegen ihre Vereinbarung mit uns verstoßen", schrieb der Präsident am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.
Wenn die Hamas weiterhin gegen den Friedensplan verstoße, werde ihr Ende "schnell, grimmig und brutal" sein, warnte Trump. Er habe die Verbündeten allerdings angewiesen, "noch nicht" gegen die Islamisten vorzugehen. "Es besteht noch Hoffnung, dass die Hamas das Richtige tun wird", schrieb er.
Welche Länder neben Israel Truppen in den Gazastreifen entsenden könnten, führte Trump nicht aus. Im 20-Punkte-Plan der USA ist eine internationale Stabilisierungstruppe vorgesehen, die für die Sicherheit im Gazastreifen sorgen soll. Kämpfe gegen die Hamas sind darin allerdings nicht vorgesehen.
Die Waffenruhe war am 10. Oktober auf der Grundlage von Trumps Friedensplan in Kraft getreten. Israel und die Hamas werfen sich jedoch gegenseitig Verstöße vor. Die Hamas ist zudem zu ihrer vorgesehenen Entwaffnung bisher nicht bereit.
US-Vizepräsident JD Vance hielt sich derweil zu Gesprächen über das weitere Vorgehen in Israel auf. Er wird voraussichtlich am Dienstag mit den US-Sondergesandten für den Nahen Osten sowie mit Militärexperten zusammentreffen, welche die Waffenruhe überwachen. Israelischen Medienberichten zufolge ist am Mittwoch in Jerusalem ein Gespräch mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und anderen Verantwortlichen geplant.
T.Wright--AT