-
Bundestag wählt Juristen Hennemann zum neuen Bundesdatenschutzbeauftragten
-
600 Ferkel ohne Wasser: Autobahnpolizei stoppt Tiertransport bei Hitze in Bayern
-
Ungarn: Scharfe Kritik an Magyars Plan zur Absetzung des Präsidenten
-
Bob-Ass Friedrich macht bis Olympia 2030 weiter
-
Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Oberstes US-Gericht entscheidet zugunsten von Bayer im Glyphosat-Streit
-
Infrastrukturgesetz: Lob aus Wirtschaft - Kritik von Umweltschützern
-
Erdbeben erschüttern Venezuela - Dutzende Todesopfer und schwere Schäden
-
Rubio: USA wollen keine Einigung mit dem Iran "um jeden Preis"
-
"Wer bestellt, bezahlt": Länder hoffen bei Treffen mit Merz auf Durchbruch
-
Geldwäsche für nigerianische Mafia: Zwölf Angeklagte in München verurteilt
-
Österreichische Schützen unterwegs: 34 Langwaffen in Reisebus in Bayern entdeckt
-
Konferenz in Danzig: Werben um private Investoren für den Wiederaufbau der Ukraine
-
Neues Gutachten bringt Debatte über AfD-Verbot wieder in Schwung
-
Ryanair streicht Gebühr für Familiensitzplatz - allerdings "widerwillig"
-
Trump stößt republikanische Parteikollegen mit Wutausbruch vor den Kopf
-
Berufssoldat stirbt bei Unfall auf Truppenübungsplatz in Rheinland-Pfalz
-
Gericht: Familienurlaub mit Mutter auch ohne Einwilligung von Kindsvater möglich
-
DB-Chefin Palla schraubt Ziele nach unten - 80 Prozent Pünktlichkeit erst 2035
-
Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße
-
Onley verpasst Tour de France wegen Schulterverletzung
-
Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest
-
Rubio warnt vor Gebühren für Straße von Hormus als Präzedenfall weltweit
-
Leistungssprung bei Mikrochips: IBM stellt neue Technologie vor
-
Grünen-Fraktionschefinnen fordern neuen Anlauf für AfD-Verbotsverfahren
-
Frankreich bringt zum fünften Mal Öltanker der russischen Schattenflotte auf
-
Hitzewelle in Frankreich bringt weitere Rekorde
-
Rekordverdächtig heiße Nacht in Deutschland: 26,2 Grad in Rheinland-Pfalz
-
Merz auf Wiederaufbaukonferenz: Wir stehen "Seite an Seite" mit der Ukraine
-
Gutachten: AfD-Verbotsverfahren hätte wahrscheinlich Erfolg
-
Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet
-
In Plastiktüte vergraben: Kinder finden 60 goldene Ringe in Waldstück in Bayern
-
Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf
-
17 Verletzte: Auto erfasst Mexiko-Fans
-
Mutmaßlicher Computerbetrüger soll Millionenschaden verursacht haben - Festnahme
-
Brüssel erwägt strengere Regeln für Cloud-Dienste von Amazon und Microsoft
-
Betrüger erbeuten Schmuck für 150.000 Euro von 82-Jährigem in Nordrhein-Westfalen
-
Erdbeben in Venezuela: Bundeswehr steht für Hilfsleistungen bereit
-
Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela - Große Schäden und mindestens 32 Todesopfer
-
Olympiaprämie: Athleten Deutschland sieht "noch Luft nach oben"
-
Grüne forden Fünf-Milliarden-Euro-Programm für besseren Hitzeschutz
-
Nordrhein-Westfalen: Mann erschießt in Essen Ehefrau und sich selbst
-
Kehrtwende im US-Senat: Trumps Befugnisse im Iran-Krieg werden nicht weiter eingeschränkt
-
Jurist und Autor Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
-
Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf - bleibt aber verhalten
-
Foto mit erhobenem Arm: Rücktrittsforderungen an Sachsen-Anhalts AfD-Chef Reichardt
-
Flächendeckende Extremhitze in Deutschland: Temperaturen bis nahe 40 Grad erwartet
-
Europäischer Gerichtshof klärt Fragen zu Aufenthalt von Ukrainern in Deutschland
-
Aufträge im Baugewerbe stagnieren im April
-
Hoeneß: Bayern einig mit Laimer
Pentagonchef Hegseth zeigt Ukraine rote Linien auf und macht Europäern Druck
Der neue US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat der Ukraine rote Linien für einen Frieden mit Russland aufgezeigt und den Druck auf die Europäer erhöht. Weder eine Wiederherstellung der alten Grenzen der Ukraine noch eine Nato-Mitgliedschaft seien aus US-Sicht realistisch, sagte Hegseth am Mittwoch vor den Ländern der Ukraine-Kontaktgruppe in Brüssel. Zugleich drängte er die Europäer im Namen von US-Präsident Donald Trump zu Verteidigungsausgaben in Höhe von fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung.
Eine Rückkehr zu den Grenzen der Ukraine vor 2014 - also vor der Annexion der Krim-Halbinsel durch Russland - sei "unrealistisch", sagte Hegseth bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel vor den Unterstützern der Ukraine und dem ukrainischen Verteidigungsminister Rustem Umerow. Auch eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine sei aus US-Sicht kein "realistisches Ergebnis einer Verhandlungslösung". Die USA würden zudem keine Friedenstruppen in die Ukraine schicken.
Die europäischen Nato-Partner müssten deshalb den "überwiegenden Anteil" der zukünftigen militärischen wie zivilen Hilfe für die Ukraine übernehmen, betonte der neue Pentagonchef. Er forderte dafür eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent, wie von Präsident Donald Trump gefordert. Dies sei eine "Anzahlung für die Zukunft" und für "Frieden durch Stärke".
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kam in Brüssel erstmals mit Hegseth zusammen. Pistorius sagte danach, Deutschland und die Bundeswehr müssten in der Lage sein, "im Verbund mit den Nato-Partnern einen Krieg zu führen, der uns aufgezwungen wird" von Russland. Er reagierte damit auf Hegseths Forderung im Onlinedienst X, die Nato müsse "eine stärkere, tödlichere Kraft" werden und dürfe "kein diplomatischer Club" sein.
Pistorius nutzte die Begegnung mit Trumps neuem Verteidigungsminister, um erneut deutlich höhere deutsche Verteidigungsausgaben zu fordern. "Ob wir jetzt drei Prozent oder 3,5 Prozent sagen, spielt fast schon keine Rolle", betonte Pistorius mit Blick auf die Überlegungen in der Nato. "Entscheidend ist, es muss einen deutlichen kontinuierlichen Aufwuchs geben". Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht dafür bisher keinen Spielraum.
Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer Nato-Quote von fünf Prozent wies Pistorius dagegen erneut zurück. "Die Amerikaner sind selbst noch sehr weit davon entfernt", betonte er. Im vergangenen Jahr gaben die Vereinigten Staaten nach Nato-Angaben rund 3,4 Prozent ihres BIP für Verteidigung aus.
Pistorius berichtete, er habe rund eine Dreiviertelstunde lang ein "sehr freundliches, ein sehr offenes Gespräch" mit dem neuen Pentagon-Chef geführt. "Wir wollen an der engen, verlässlichen transatlantischen Freundschaft und Partnerschaft festhalten", fasste er es zusammen.
Hegseth selbst wies Befürchtungen über einen möglichen Rückzug der USA aus der Nato zurück. Die USA blieben der Allianz und "der Verteidigungspartnerschaft mit Europa verpflichtet, Punkt", sagte er. "Aber die Vereinigten Staaten werden keine unausgewogene Beziehung mehr tolerieren, die Abhängigkeit fördert", unterstrich er.
Trump hatte Hegseth gegen Widerstand auch in den Reihen seiner Republikaner als Verteidigungsminister durchgedrückt. Dem früheren Moderator von Trumps Haussender Fox News und Veteran der US-Einsätze im Irak und in Afghanistan werden Alkoholmissbrauch und Gewalt gegen Frauen vorgeworfen.
Im Streit um die Verteidigungsausgaben forderte Nato-Generalsekretär Mark Rutte erneut eine Zielmarke "nördlich von drei Prozent" des BIP. Der Niederländer begründete dies mit den "ehrgeizigen neuen Plänen für die Verteidigungsfähigkeit", welche die Nato beim Gipfel in Den Haag im Juni beschließen will.
Sie sehen zur Abwehr gegen Russland oder andere Mächte einen massiven Ausbau der militärischen Fähigkeiten vor. Ein Konsens über eine neue Zielmarke bei den Verteidigungsausgaben zeichnet sich im Bündnis laut Diplomaten noch nicht ab.
N.Walker--AT