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Grenzkontrollen: Bundespolizei meldet Rückgang unerlaubter Einreisen im Januar
Die Bundespolizei hat im Januar erneut einen leichten Rückgang bei der Zahl der unerlaubten Einreisen verzeichnet. 5147 Fälle wurden im ersten Monat des Jahres registriert, wie die Behörde am Montag in Potsdam mitteilte. Im Dezember waren es noch 6238, im November 6153 - und im Januar 2024 6906.
In den Wintermonaten wurden in den vergangenen Jahren regelmäßig eher unterdurchschnittliche Zahlen illegaler Einreise registriert. So betrugen diese im Januar der Jahre 2021 bis 2023 laut Bundespolizei nur etwa ein Drittel der Zahlen aus dem September oder Oktober. Im vergangenen Jahr hingegen blieb diese Steigerung im Herbst aus: Die Zahlen sanken sogar leicht im Vergleich zum Hochsommer und lagen im September und Oktober knapp unter 7000.
Die Zahl sank im November 2024 weiter auf 6153, lag im Dezember bei 6238 und im Januar schließlich bei 5147. Einen niedrigeren Januar-Wert gab es zuletzt 2022 mit 4440, einen niedrigeren Dezember-Wert zuletzt 2021 mit 4830. Alle Werte geben aber lediglich die registrierten Fälle wieder.
Insgesamt verzeichnete die Bundespolizei 2024 83.572 unerlaubte Einreisen. Im Vorjahr waren es noch 127.549, 2022 lag die Zahl bei 91.986 und 2021 bei 57.637.
Seit September gibt es Kontrollen an allen deutschen Landgrenzen, um die illegale Migration einzudämmen. Sie gelten allerdings bisher als vorübergehend und sind lageabhängig, also nicht flächendeckend.
T.Wright--AT