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Drei Tote bei heftigem Unwetter im Süden Frankreichs
Bei einem heftigen Unwetter im Süden Frankreichs sind drei Senioren ums Leben gekommen. Zwei von ihnen seien im Ort Lavandou im Auto von einer Überschwemmung überrascht worden, eine weitere Frau sei in Vidauban ums Leben gekommen, teilten die Behörden am Dienstag mit. "Es war ein äußerst heftiges Unwetter", sagte der Bürgermeister von Lavandou, Gil Bernardi. In Lavandou gebe es derzeit "weder Strom noch Trinkwasser". Auch die Kläranlage sowie mehrere Straßen und Brücken seien beschädigt. Etwa 200 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen.
Am Vortag hatten bereits starke Regen- und Hagelfälle den Bahnverkehr zwischen Bordeaux und Toulouse lahmgelegt. Ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug musste in der Nacht zum Dienstag evakuiert werden. Gut 500 Passagiere wurden mit Bussen zu einer Notunterkunft gebracht. Durch den Regen waren die Gleise unterspült worden.
"Wir sind knapp einer Katastrophe entgangen", sagte der Bürgermeister von Tonneins, Dante Rinaudo, der Nachrichtenagentur AFP. Wassermassen hätten Häuser und Keller im Ort geflutet, sagte Rinaudo. Der Bahnverkehr zwischen Bordeaux und Toulouse werde noch für einige Tage eingeschränkt sein, erklärte das französische Bahnunternehmen SNCF.
Ch.P.Lewis--AT