-
Globales Plastikabkommen: Verhandlungsvorsitzender hält Einigung im März für möglich
-
Hohe Dieselpreise: US-Regierung macht Druck auf Europäer
-
Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen
-
Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter
-
Arzt verliert vor Bundesgericht: Eigene Herstellung von Impfstoff nicht erlaubt
-
Nach gescheiterter Hinrichtung: UN-Kommissar Türk fordert Gnade für Christa Pike
-
Naomi Campbell wehrt sich erfolgreich gegen Vorwurf der Veruntreuung von Spenden
-
Kanzleramt tritt bei Klingbeils Entwurf zur Zuckersteuer auf die Bremse
-
Mutmaßlicher ehemaliger IS-Militärpolizist in Thüringen festgenommen
-
Frankreich bringt Gesetz zu sexualisierter Gewalt auf den Weg
-
Bundesgericht verhandelt über Herstellung von Impfstoff gegen Coronavirus durch Arzt
-
Trotz Umbauten: Früheres KZ-Krematorium in Nordrhein-Westfalen bleibt denkmalgeschützt
-
Strompreise dürften leicht steigen: Übertragungsnetzentgelte werden 2027 angehoben
-
Israels Präsident will fünf Passagiere von Flydubai-Flug für "Heldenmut" auszeichnen
-
UNO: Mindestens zehn Zivilisten bei pakistanischen Angriffen in Afghanistan getötet
-
Koalition streitet weiter über Pflegereform - Kosten steigen derweil weiter
-
Merz kritisiert Russlands fehlende Bereitschaft zu Verhandlungen im Ukriane-Krieg
-
Rheinland-Pfalz: Fünf Jahre Haft wegen millionenschwerer Diebstähle aus Solarparks
-
Oberverwaltungsgericht: Görlitzer Park in Berlin muss geöffnet bleiben
-
SPD ärgert sich über Linnemann: Keine "Denkverbote" für Pflegekommission
-
Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion
-
Schülerproteste in Frankreich: Heftige Ausschreitungen in vielen Städten
-
Tankrabatt: Spritpreise deutlich gesunken - Kritik vor allem von Ökonomen hält an
-
Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt
-
Forscher: Leben auf Saturnmond wäre denkbar
-
Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor
-
Spanisches Königspaar besucht Mitte Oktober Exklaven Ceuta und Melilla
-
Nach Tötung von 25-Jähriger in Sachsen: Ehemann in Nordrhein-Westfalen verhaftet
-
Großrazzia gegen Banden: Führungsriege von Duisburger Hells Angels "vom Netz genommen"
-
Merz mit Nato-Generalsekretär Rutte beim deutsch-niederländischen Korps
-
Drei Jahre Jugendstrafe für jugendlichen IS-Sympathisanten - Sprengstoff gehortet
-
Koalition debattiert weiter über Pflegereform - Kosten steigen derweil weiter
-
Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg
-
Schwarzbuch: Steuerzahlerbund listet wieder 100 Beispiele der Verschwendung auf
-
ALEX BODI VE ALMAN ŞİRKETLER GRUBUNDAN HALLE’DE 166 DAİREYE YATIRIM
-
ALEX BODI DAN KONGLOMERAT JERMAN BERINVESTASI PADA 166 UNIT HUNIAN DI HALLE
-
อเล็กซ์ โบดี และกลุ่มบริษัทจากเยอรมนีลงทุนในอพาร์ตเมนต์ 166 ยูนิตที่เมืองฮัลเลอ
-
Kanzleramt stoppt Klingbeils Entwurf zur Zuckersteuer
-
Eineinhalb Millionen Betroffene: Leopoldina fordert bessere Therapien bei Long-Covid
-
Prozess um Dreifachmord in Deggendorf: Angeklagter kündigt Einlassung an
-
Gewaltsame Schülerproteste in Frankreich weiten sich aus: Mehrere Brände
-
ALEX BODI A NĚMECKÝ KONCERN INVESTUJÍ DO 166 BYTŮ V HALLE
-
Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst
-
Ifo: Elektroindustrie entwickelt sich "zur Konjunkturlokomotive"
-
ALEX BODI OCH TYSK KONCERN INVESTERAR I 166 LÄGENHETER I HALLE
-
Ο ΑΛΕΞ ΜΠΟΝΤΙ ΚΑΙ ΓΕΡΜΑΝΙΚΟΣ ΟΜΙΛΟΣ ΕΠΕΝΔΥΟΥΝ ΣΕ 166 ΔΙΑΜΕΡΙΣΜΑΤΑ ΣΤΟ ΧΑΛΕ
-
Hegseth: Tech-Milliardär Musk wird an US-Projekt zur "Zukunft der Kriegsführung" mitarbeiten
-
KI-Boom beschert Südkorea glänzende Exportzahlen
-
"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent
-
"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie
Kampf gegen Waldbrand am Brocken: Flammen laut Behörden unter Kontrolle
Durch einen massiven Löscheinsatz aus der Luft ist der Waldbrand am Brocken im Nationalpark Harz nach drei Tagen eingedämmt worden. "Das Feuer ist unter Kontrolle", teilte der Landkreis Harz in Halberstadt am Sonntag mit. Seinen Angaben zufolge waren vier Löschflugzeuge und mehrere Löschhubschrauber "im Minutentakt" im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.
Am Boden wurden die Löscharbeiten von etwa 150 Einsatzkräften unterstützt, die dem Landkreis zufolge vereinzelte Brandstellen und Glutnester in dem Gebiet bekämpften. Vor allem der Zusatz chemischer Brandverzögerer zum Löschwasser habe "deutliche Erfolge" erzielt. Dadurch sei die Ausbreitung des Feuers trotz starker Winde am Sonntag gestoppt worden.
Der Waldbrand war am Freitagnachmittag nahe der Kesselklippe am Brocken ausgebrochen und hatte einen großangelegten Löscheinsatz ausgelöst. In der Spitze waren zusätzlich zu Löschflugzeugen und Löschhubschraubern am Samstag am Boden rund 250 Brandbekämpfer im Einsatz. Zudem legten Helfer der Nationalparkverwaltung Schutzschneisen im betroffenen Waldgebiet an.
Am Sonntag wurde der Löscheinsatz mit vier Löschflugzeugen und mehreren Hubschraubern von Bundeswehr, Bundes- und Thüringer Landespolizei sowie privaten Unternehmen fortgesetzt. Laut Landkreis wurde dem Löschwasser erstmals am Samstag ein chemischer Zusatz beigemengt, ein sogenanntes Retardant. Dieser verhindere das Entflammen von Flächen und sei bei Waldbrandeinsätzen international "bereits Standard", hieß es dazu weiter.
Entlastung erhofften sich die Helfer nach eigenen Angaben auch von einem Wetterumschwung. Für Sonntagabend waren Regenfälle von 25 bis 40 Liter je Quadratmeter in dem Waldbrandgebiet in Sachsen-Anhalt an der Grenze zum Nachbarbundesland Niedersachsen vorhergesagt. "Heute machen wir den Deckel drauf", erklärte Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse auf der Facebookseite des Landkreises Harz.
Die Brandursache war zunächst unklar. Medienberichten zufolge schloss die Feuerwehr Brandstiftung nicht aus, da das Feuer an mehreren Stellen ausgebrochen sein soll. Dem trat am Sonntag im Mitteldeutschen Rundfunk aber Nationalparkchef Roland Pietsch entgegen. Er sprach von "Gerüchten". Das Waldbrandgebiet sei sehr unwegsam und unzugänglich. Er glaube nicht, dass dort jemand unterwegs gewesen sei, um an mehreren Stelle Feuer zu legen.
Die Polizei konnte bis Sonntag keine Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufnehmen. Das Brandgebiet könne aktuell nicht betreten werden, sagte ein Sprecher des Polizeireviers Harz. Zunächst müssten die Flammen gelöscht und das Brandgebiet wieder abgekühlt sein.
Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) warnte vor dem Hintergrund des Brandes am Brocken vor Feuergefahr durch Totholz in Wäldern. Es könne unter bestimmten Bedingungen "zu unbeherrschbaren Großfeuern" führen, erklärte deren Waldbrandexperte Ulrich Cimolino in Münster. Auch die Brandbekämpfung werde dadurch erschwert.
Nach Angaben des Experten spielen Löschflüge bei Bränden in Wäldern mit viel Totholz eine zentrale Rolle. Sie hätten aber Grenzen, weil aus der Luft abgeworfenes Wasser die Glutnester im Boden nicht erreiche. Daher spielten Zusätze wie sogenannte Retardants eine wichtige Rolle. In dem Waldbrandgebiet am Brocken befinden sich aufgrund eines früheren massiven Befalls mit Borkenkäfern ausgedehnte abgestorben Waldstücke mit Totholz.
H.Romero--AT