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USA leiten Streichung Syriens von der Liste der Terrorunterstützer ein
Die USA haben die Streichung Syriens von ihrer Liste staatlicher Terrorunterstützer eingeleitet. US-Außenminister Marco Rubio informierte den Kongress am Mittwoch über die beabsichtigte Aufhebung der Einstufung Syriens als "staatlicher Sponsor von Terrorismus". Falls binnen 45 Tagen kein Widerspruch aus dem Kongress kommt, wird das Land damit nach Jahrzehnten von der Liste gestrichen.
"Dies ist ein weiterer historischer Schritt von Präsident Trump, um dem syrischen Volk eine Chance auf Größe zu geben", erklärte Rubio. "Die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien wird den internationalen Handel und Investitionen freisetzen, Syrien eine Chance zum Wiederaufbau geben und ein neues Kapitel für das syrische Volk aufschlagen."
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa war am Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in Ankara mit US-Präsident Donald Trump zusammengekommen. Am Dienstag hatte Trump in Ankara erklärt, er habe eine "sehr, sehr gute Beziehung" zu al-Scharaa. "Er hat hervorragende Arbeit geleistet. Er hat die Ordnung in seinem Land wiederhergestellt, was keine leichte Aufgabe ist", fügte Trump hinzu. Der Übergangspräsident sei ein "harter Kerl".
Al-Scharaa war früher Kämpfer der islamistischen HTS-Miliz gewesen, unter deren Führung der langjährige syrische Machthaber Baschar al-Assad im Dezember 2024 gestürzt wurde. Seither fungiert der 43-Jährige als Übergangspräsident. Im November 2025 hatte er bei einem Besuch in Washington um finanzielle Unterstützung für seine Regierung und eine Aufhebung der Sanktionen geworben.
W.Moreno--AT