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Ermittler prüfen Schuldfähigkeit des mutmaßlichen Messerangreifers von Illerkirchberg
Nach dem Messerangriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg soll der Tatverdächtige am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Dabei solle auch die Schuldfähgkeit des 27-Jährigen aus Eritrea geprüft werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ulm am Dienstag sagte. Dem Mann wird vorgeworfen, am Montag auf offener Straße zwei Mädchen mit einem Messer angegriffen und eine 14-Jährige dabei tödlich verletzt zu haben.
Ihre 13-jährige Begleiterin wurde bei der Attacke schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nach der Tat waren in der nahegelegenen Asylunterkunft, in die sich der Täter nach Zeugenaussagen geflüchtet hatte, zunächst drei Männer festgenommen worden. Zwei wurden nach ersten Ermittlungen wieder frei gelassen.
Der Verdächtige musste wegen Verletzungen, die er sich vermutlich selbst beigebracht hatte, ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Er wurde dem Sprecher zufolge am Montagabend operiert. Der 27-Jährige äußerte sich zunächst nicht zu Tat. Ob er und die Jugendlichen sich kannten oder ob es sich um eine Zufallstat handelte, war laut Staatsanwaltschaft zunächst unklar.
Im Illerkirchberg hatten sich am Montagabend Trauernde am Tatort versammelt. Es gab auch vereinzelte Proteste. Die Staatsanwaltschaft warnte davor, nach der Tat "den Generalverdacht gegen Fremde und Asylbewerber zu schüren".
R.Lee--AT