-
Ex-US-Präsident Obama verurteilt Schüsse am Rande von Dinner mit Trump
-
Israelischer Soldat im Südlibanon getötet - Beirut meldet 14 Tote bei Angriffen
-
Dritter deutlicher Anstieg in Folge: Militärausgaben in Deutschland steigen um 24 Prozent
-
Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel
-
Wichtiger Senator gibt Widerstand gegen Trumps Fed-Kandidaten auf
-
Charles III. "erleichtert" über Trumps Unversehrtheit - USA-Besuch startet planmäßig
-
BVB stürmt erneut in Champions League
-
Gnadenlos effektiv: Eisbären gewinnen auch zweites DEL-Finale
-
Trainer-Abgang zum Trotz: BR Volleys in der Finalserie
-
Essen patzt: Osnabrück unmittelbar vor Aufstieg
-
Vor Präsidentenwahl: 19 Tote und dutzende Verletzte bei Anschlag in Kolumbien
-
Trump: Schütze von Washington ist "gestört" und schrieb anti-christliches Manifest
-
VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse
-
Schüsse in Washington: Mutmaßlicher Anschlagsversuch auf Dinner mit Trump verhindert
-
Folgen von Irankrieg: Schlagabtausch zu möglicher Schuldenaufnahme in Koalition
-
Seixas hält lange mit: Pogacar triumphiert erneut in Lüttich
-
Dschihadisten und Tuareg-Rebellen in Mali greifen landesweit die Armee an
-
Russland hinter Signal-Angriffen vermutet - Attacke reicht offenbar bis in Bundesregierung
-
3:2 nach 0:2: Schalke holt Aufstiegs-Matchball
-
IG-Metall-Chefin Benner fordert von Unternehmen mehr Produktion im Inland
-
Justizminister: Schütze in Washington hatte wohl Regierungsmitglieder im Visier
-
MotoGP: Marc Márquez fliegt in Jerez ab - Sieg für Bruder Àlex
-
Kritik an Rentenäußerungen: Merz bestreitet Kürzungsabsichten
-
81-Jährige liegt tot in Wohnung: Polizei in Sachsen-Anhalt geht von Verbrechen aus
-
40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor
-
Warten auf Ankunft von Spezialschiff: Waldrama vor Ostseeinsel Poel geht weiter
-
Ungewissheit über mögliche Fortsetzung der Iran-Gespräche in Pakistan
-
Schüsse bei Korrespondenten-Dinner mit Trump - US-Präsident bleibt unversehrt
-
Streit um Warkens Krankenkassenreform: SPD bleibt auf Konfrontationskurs
-
Sawe rennt ersten Marathon unter zwei Stunden
-
Kommunalwahlen in Palästinensergebieten: Teilweise niedrige Beteiligung
-
Waldrama vor Insel Poel: Helfer warten auf Spezialschiff für Transport
-
Marathon: Fitwi verpasst Sieg in Hamburg knapp
-
Bahn-Chefin Palla sichert stabile Preise für ICE-Tickets für ein Jahr zu
-
Nur "kleinere Beschwerden"? Verletzungssorgen bei Havertz
-
Ökonom Fratzscher fordert autofreie Sonntage und Tempolimit
-
Dschihadisten und Tuareg-Rebellen bekennen sich zu gemeinsamen Angriffen auf Armee in Mali
-
MLS: Werner führt San Jose zum nächsten Sieg
-
NHL: Sturm gleicht mit Minnesota aus
-
NBA-Playoffs: Knicks gleichen Serie aus
-
Schüsse bei Korrespondenten-Dinner mit Trump: Mutmaßlicher Täter festgenommen
-
Energiekrise durch Iran-Krieg: Bundestagsvize Nouripour besucht Saudi-Arabien und Emirate
-
US-Präsident Trump: Angreifer hatte mehrere Waffen und wollte töten
-
Gedenken am 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl
-
Schüsse während Trumps Teilnahme an Korrespondenten-Dinner - Präsident unverletzt
-
Schüsse bei Dinner mit Trump: US-Präsident in Sicherheit gebracht - Verdächtiger festgenommen
-
Warken: Je nach Einsparungen bei Gesundheitsreform niedrigere Zusatzbeiträge möglich
-
Regionalgouverneur: 14 Tote und 38 Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien
-
Gefechte in Mali: Auswärtiges Amt ruft deutsche Staatsbürger zu äußerster Vorsicht auf
-
Bahn-Chefin sagt stabile Preise für ICE-Tickets für ein Jahr zu
Bauernverband: MKS-Erreger könnte schon seit Weihnachten in Deutschland sein
Der Erreger der Maul- und Klauenseuche (MKS) könnte nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbands (DBV) bereits um die Weihnachtsfeiertage nach Deutschland gelangt sein. Die infizierten Tiere in Brandenburg hätten schon Antikörper gebildet "und das deutet darauf hin, dass der Ausbruch nicht erst seit der letzten Woche unterwegs ist", sagte der Generalsekretär des DBV, Bernhard Krüsken am Dienstag im Deutschlandfunk.
Vergangene Woche waren drei Wasserbüffel im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland an MKS verendet, elf Tiere wurden anschließend vorsorglich getötet. Weitere Fälle sind seitdem nicht aufgetreten. Er nehme den Ausbruch aber weiter "sehr ernst", sagte Krüsken. Zur Eindämmung sei es nötig, "im Grunde alle Kontakte" nachzuverfolgen, denn das Virus sei "sehr reisefreudig".
"Je schneller und je konsequenter man das jetzt abräumt, desto geringer ist die Gefahr, dass dieses Thema jetzt eskaliert", sagte der DBV-Generalsekretär dem Deutschlandfunk. Die wirtschaftlichen Auswirkungen seien schon heute "massiv". Durch den Ausbruch seien Exportmärkte weggebrochen, weitere könnten folgen.
Bislang signalisierte nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums neben Südkorea auch Mexiko Importbeschränkungen. Im Handel mit den EU-Partnern gelte das Prinzip, dass nur Importe aus betroffenen Regionen beschränkt würden.
Laut Krüsken ist der Druck auf die Märkte bereits heute "beträchtlich". Das Umsatzvolumen deutscher Landwirtschaftsbetriebe mit tierischen Produkten in Drittländer liege bei jährlich fünf Milliarden Euro. Die Bundespolitik müsse nun schnell Lösungen finden, damit Waren aus nicht betroffenen Gebieten weiter ausgeführt werden können.
Gleichzeitig sieht Krüsken die Betriebe selbst in der Pflicht. Das Thema Hygiene sei "das Gebot der Stunde". Eine Notimpfung sieht der Generalsekretär derzeit nicht als passendes Mittel, um die Seuche einzudämmen. Die Ausbreitung habe noch nicht die Größenordnung, um die Impfung zu rechtfertigen. Es handele sich dabei nicht um ein "Instrument, um die Krankheit auszukurieren", sagte Brüsken. Geimpfte und betroffene Tiere seien nach der Impfung nicht mehr zu unterscheiden und müssten getötet werden. Dadurch verliere Deutschland den Blick darauf, "wo der Erreger unterwegs ist".
Seit 1988 hatte es bis vergangene Woche keine Fälle von MKS in Deutschland gegeben. Nach dem Ausbruch in Hönow in Brandenburg wurden laut Landesbauernverband Baden-Württemberg am Montag bei einem Betrieb im Landkreis Märkisch-Oderland 55 Schafe und Ziegen und drei Rinder getötet, weil der betroffene Betrieb Heu aus dem Ausbruchsbetrieb erhalten hatte. Bereits am Samstag wurden in Brandenburg demnach 170 Schweine vorsorglich getötet, weil sich der Betrieb in unmittelbarer Nähe zum Ausbruchsbetrieb befand.
T.Sanchez--AT