-
Volleyball: Berlin gewinnt erstes Finalspiel
-
Umfrage: CDU in Berlin fünf Monate vor Abgeordnetenhauswahl nur noch knapp vorn
-
Korruptionsprozess in Spanien: Zeuge erhebt schwere Vorwürfe gegen Regierungschef Sánchez
-
Iranische Delegation bleibt FIFA-Kongress fern
-
Klarer Hinspielsieg: Magdeburg hat Final Four in Sichtweite
-
Britischer König Charles III. besucht Gedenkstätte für 9/11-Opfer in New York
-
"Können mit ihnen planen": Freiburger Quartett kehrt zurück
-
Umfrage: Deutsche halten Merz-Regierung für weniger harmonisch als die Ampel
-
Klingbeil rechtfertigt hohe Neuverschuldung
-
Ende einer Ära: Letzte Vertreter des Erbadels scheiden aus britischem Oberhaus aus
-
Romandie: Lipowitz verpasst Etappensieg knapp
-
Trump erwägt monatelange Hafenblockade und droht Iran im Atomstreit
-
Neues Heizungsgesetz verzögert sich: Regelung im aktuellen Gesetz soll ausgesetzt werden
-
Umweltkriminalität soll künftig härter bestraft werden können
-
Supreme Court: Zuschnitt der Wahlkreise in US-Bundesstaat Louisiana verfassungswidrig
-
Bafög-Reform: Koalition einig bei Finanzierung
-
Impulse bei Konferenz im kolumbianischen Santa Marta für Ausstieg aus den Fossilen
-
Schläge bei Festnahme: Hessischer Polizist verliert Beamtenstatus
-
Londoner Polizei stuft Messerangriff auf Juden als "terroristisch" ein
-
Urteil: Erzwungene Umsiedlung bei Bodenreform gilt nicht als Zersetzungsmaßnahme
-
Designierter Fed-Chef Warsh nimmt erste Hürde im US-Senat
-
Gericht: Bewohner in Brandenburger Pflegeheimen haben Anspruch auf Einzelzimmer
-
Ungarns designierter Regierungschef Magyar wirbt in Brüssel für Freigabe von EU-Geldern
-
Fehlender Vaterschaftsurlaub in Deutschland wird Fall für Europäischen Gerichtshof
-
Gesundheitliche Gründe: Thomas Gottschalk verschiebt Rückkehr auf Bühne bis Herbst
-
Frankreich stellt bei Konferenz in Santa Marta Fahrplan für Ausstieg aus Fossilen vor
-
16-Jährige in Niedersachsen vor Zug gestoßen: Unterbringung in Psychiatrie
-
Trump droht Iran im Atomstreit: Teheran soll "besser schnell zur Vernunft kommen"
-
Kreml: Siegesparade am 9. Mai ohne Panzer - Wegen Bedrohung aus Ukraine
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft genommen
-
Haushalt 2027: Rekordinvestitionen und hohe Neuschulden - Fokus auf Verteidigung
-
Weniger Bürokratie für Landwirte: Bundesregierung bringt neues Düngerecht auf den Weg
-
Merz lobt Krankenkassen-Reform als "historisch" - Kritik an Sparpaket hält an
-
Durchsuchungen wegen Geldwäsche in großem Stil in mehreren Bundesländern
-
Bundesverwaltungsgericht bestätigt Verbot von Neonazisekte Artgemeinschaft
-
Illegale Cannbisplantage in Lagerhalle entdeckt - vier Männer festgenommen
-
Jüdische Organisation: Zwei Menschen in London niedergestochen
-
Kleindienst bei Gladbach zurück im Team-Training
-
Energiepreisschock: Inflationsrate steigt im April auf 2,9 Prozent
-
Bekannten mit Messer getötet: Mehr als fünf Jahre Haft für 68-jährigen Zwickauer
-
Buckelwal: Backhaus dankt Beteiligten von Rettungsmission
-
Nach Trump-Attacke: Merz bekräftigt seine Kritik am Iran-Krieg
-
Deutscher Benjamin Weber bei Oscars für technische Leistungen prämiert
-
Warken: Zuckerabgabe förderlich für die Gesundheit
-
"KI gegen Kriminalität": Polizeibehörden sollen technologisch aufgerüstet werden
-
Brandenburg: Vermessungstechniker bei Arbeiten auf Autobahn erfasst und getötet
-
Kretschmann verabschiedet sich mit Appell zu Stärkung von Demokratie und Vertrauen
-
Chemikalien in Kosmetik: EU-Parlament stimmt für gelockerte Regeln
-
410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen
-
Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko
Harter Schlagabtausch im Bundestag in Debatte um Taurus-Lieferung an die Ukraine
Eine Debatte über die von Kanzler Olaf Scholz (SPD) abgelehnte Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine hat im Bundestag zu einem harten Schlagabtausch geführt. FDP-Fraktionschef Christian Dürr warf Scholz am Freitag vor, "aus parteitaktischen Gründen" nicht das zu liefern, was die Ukraine wirklich brauche. Dies sei "unredlich". Der CDU-Politiker Johann Wadephul sagte, wegen Scholz' Nein zu Taurus kämpfe die Ukraine gegen Russland "mit einem Arm auf dem Rücken".
Die Abgeordneten debattierten dabei über einen Antrag der FDP zur Ukraine-Politik, der insbesondere die Lieferung der weitreichenden Taurus-Marschflugkörper verlangt. Der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner sagte, seine Fraktion lehne die Lieferung ab, "weil wir keine Eskalation des Krieges wollen". Die Sozialdemokraten würden sicherstellen, dass "Deutschland und die Nato nicht Kriegsteilnehmer werden".
Die Grünen-Abgeordnete Deborah Düring bekräftigte ihrerseits, ihre Partei sei weiter für die Taurus-Lieferung. Sie halte "weder etwas von der Ausschließeritis des Kanzlers" noch etwas von "Schaufensteranträgen" wie den von der FDP.
Über diesen soll erst zu einem späteren Zeitpunkt abgestimmt werden, er wurde am Freitag in die zuständigen Ausschüsse verwiesen. Eine Annahme im Plenum wäre zwar ein Punktsieg für die Opposition im Wahlkampf gegen Scholz, bindend wäre er für die Bundesregierung aber nicht.
Mehrere Redner nutzten die Debatte, um das Telefonat von Scholz mit Russlands Präsident Wladimir Putin von Mitte November zu kritisieren. Dass Putin tags darauf seine Angriffe auf die Ukraine verstärkt habe, zeige, dass dieser Scholz "einfach nicht ernst nimmt", sagte der CDU-Mann Wadephul. Dürr sagte an Scholz gerichtet: "War es noch Naivität dieses Telefonat mit Putin oder war es schon Wahlkampf, Herr Bundeskanzler."
Der AfD-Abgeordnete Stefan Keuter warf der Bundesregierung vor, mit Waffenlieferungen an die Ukraine, "die Maschinerie des Todes" in der Ukraine am Laufen zu halten. Er forderte ein Ende der Unterstützung Kiews, der Krieg gehe Deutschland nichts an. Es sei schließlich "nachvollziehbar, dass eine Großmacht wie Russland vor der eigenen Haustür eigene Sicherheitsinteressen hat und diese auch verfolgt".
Wer Taurus-Lieferungen an die Ukraine fordere, "will nichts anderes als den Kriegseintritt Deutschlands gegen die Atommacht Russland", sagte die BSW-Abgeordnete Sevim Dagdelen. "Sie haben den Verstand verloren."
Auf einen militärischen Sieg der Ukraine zu setzten, sei eine "folgenschwere Illusion", sagte der Linken-Abgeordnete Gregor Gysi. Er warf der Bundesregierung vor, nicht einmal versucht zu haben, auf eine diplomatische Lösung hinzuarbeiten.
M.King--AT