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Bayer-Konzern macht im ersten Quartal acht Prozent weniger Gewinn als im Vorjahr
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im ersten Quartal acht Prozent weniger Gewinn gemacht als im Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis belief sich auf 2,0 Milliarden Euro, wie das Leverkusener Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Agrargeschäft sowie bei rezeptfreien Gesundheitsprodukten ging der Umsatz zurück, während der Pharmabereich zulegte.
Der Gesamtumsatz in den ersten drei Monaten des Jahres lag den Angaben zufolge bei 13,765 Milliarden Euro und damit 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Nach vorne blickend betätigte der Konzern seine um Währungseffekte bereinigte Prognose für das laufende Jahr.
Bayer kämpft seit der Übernahme des US-Agrochemie-Konzerns Monsanto mit einer Reihe von Problemen unter anderem wegen mehrerer Klagen gegen das Unternehmen in den USA. Seitens der Aktionäre kamen zunehmend Rufe nach einer Abspaltung des Agrargeschäfts. Trotz eines hohen Verlusts im vergangenen Jahr verfolgte Bayer diese Pläne aber nicht weiter.
Stattdessen ist eine organisatorische Neuaufstellung inklusive eines deutlichen Stellenabbaus geplant. "Wir konsolidieren Rollen, bauen Hierarchieebenen ab und schaffen Teams, die schlagkräftiger arbeiten können", erklärte Konzernchef Bill Anderson. "Dabei geht es um viel mehr als die Stellenanzahl oder Kosteneinsparungsziele. Es geht um unsere Innovationsfähigkeit, unser Wachstum und Verbesserungen für unsere Kunden."
P.Smith--AT