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Trend zum Online-Banking ungebrochen: Erstmals Mehrheit der Älteren dabei
Der Trend zum Online-Banking ist ungebrochen und hat bei der Nutzung einen neuen Höchststand erreicht: Wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag mitteilte, erledigten zuletzt 81 Prozent der Deutschen ihre Bankgeschäfte im Internet - damit wurde der Rekordwert von 80 Prozent aus dem Corona-Jahr 2021 noch einmal übertroffen. Im vergangenen Jahr waren es 76 Prozent.
Erstmals ist demnach auch die Mehrheit der Älteren beim Online-Banking dabei: Der Umfrage zufolge nutzen in der Altersgruppe ab 65 Jahren 54 Prozent Online-Banking, vor einem Jahr waren es noch 45 Prozent. Jeweils 92 Prozent sind es derzeit in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen und der 30- bis 49-Jährigen. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt der Anteil der Nutzerinnen und Nutzer bei 94 Prozent.
Ein weiterer Rekord zeigt sich laut Bitkom beim Besuch von Bankfilialen: Mit 42 Prozent sind erstmals diejenigen, die alles online erledigen und gar keine Filiale mehr aufsuchen, die größte Gruppe unter den Bankkunden - im vergangenen Jahr waren es noch 38 Prozent. Der Mehrheit der Jüngeren würde außerdem ganz ohne Bankfilialen nichts fehlen: Während das 49 Prozent aller Befragten sagen, sind es bei den Jüngeren von 16 bis 29 Jahren sogar 62 Prozent.
Bei der Auswahl der richtigen Bank rangieren allerdings trotz der zunehmenden Bedeutung digitaler Angebote wie Apps und mobiler Bezahlung klassische Kriterien oben: Für je 96 Prozent aller Befragten sind die Höhe der Einlagensicherung sowie der Bankgebühren wichtig. Dahinter folgen der gebührenfreie Zugang zu Bargeld im Ausland und viele, kostenlos nutzbare Geldautomaten (je 88 Prozent). 86 Prozent achten außerdem auf das Engagement ihrer Bank für Nachhaltigkeit.
Sieben von zehn Befragten haben Geschäftsbeziehungen zu mehr als einer Bank - im Schnitt sind es zwei Finanzinstitute. Elf Prozent haben sogar Konten oder Depots bei vier oder mehr Banken. Befragt wurden im Auftrag von Bitkom 1004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren.
O.Ortiz--AT