-
Bericht: Höhere Reichensteuer würde Wirtschaft jährlich zwei Milliarden Euro kosten
-
Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher
-
43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet
-
Vor erwarteter Hochzeit: Taylor Swift und Travis Kelce spenden 26 Millionen Dollar
-
Merz zur AfD im Osten: Wahlentscheidung nicht getroffen
-
Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung
-
Merz: Nehmen Reformpläne ernst und setzen sie um
-
Mordfall Caruana Galizia: Mutmaßlicher Auftraggeber soll 150.000 Euro gezahlt haben
-
Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro
-
Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz
-
21 Tote bei bislang schwersten russischen Angriffen auf Kiew
-
"Charaktersache": Matthäus fordert Nagelsmann zum Rücktritt auf
-
Vor 250-Jahr-Feiern: USA ächzen unter Hitzewelle
-
Wimbledon: Zverev ohne Probleme - auch Struff weiter
-
AfD vergrößert Abstand zur Union im "Deutschlandtrend" - CDU/CSU bei 22 Prozent
-
Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt
-
Albanien: Gewaltsame Zusammenstöße bei Protest gegen Kushner-Bauprojekt
-
Früherer Anführer der Baskenorganisation ETA in Frankreich freigesprochen
-
Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien
-
Tesla steigert seinen Absatz im zweiten Quartal um 25 Prozent
-
Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet
-
"What a ride": Struff in Runde drei
-
USA schaffen im Juni weniger Jobs als erwartet
-
Vier Tiebreaks: Struff in Runde drei
-
Die Koalition versucht mit umfangreichem Reformpaket den Befreiungsschlag
-
Kritik von Linken und Verbänden: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
-
Reichsbürger soll in Hessen Waffen gehortet haben: 59-Jähriger festgenommen
-
Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang - Bund hält an Einstiegsplan fest
-
1090 Fragen an die Regierung sind zu viel: Linke in Sachsen verliert Rechtsstreit
-
Gipfeltreffen in DFB-Zentrale - Nagelsmann vor Ablösung
-
Weitere Beratungen zwischen USA und Iran nach Trauerfeier für Chamenei geplant
-
Brandanschlag auf linke Projekte im brandenburgischen Cottbus
-
Entenfamilie sorgt in Rheinland-Pfalz für kurzzeitige Sperrung auf Bundesstraße
-
Elektrotechniker für Hisbollah: Bewährungsstrafe für 51-Jährigen in Niedersachsen
-
Königspython auf Bauernhof in Niedersachsen entdeckt
-
Gedenken und Proteste in Israel tausend Tage nach dem 7. Oktober 2023
-
Berliner Abgeordnetenhaus stimmt für Wohnungs- und Mietenkataster
-
Von der Leyen kündigt in Armenien weitere Hilfen und Handelserleichterungen an
-
Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern
-
Krankschreibung am ersten Tag: Gewerkschaften und Ärzte protestieren
-
Russische Schattenflotte: Besitzer in Frankreich mit Millionenstrafe belegt
-
Klitschko: Schwerster russischer Angriff auf Kiew seit Kriegsbeginn - Mindestens 17 Tote
-
Infineon eröffnet neue Smart Power Fab in Dresden
-
Linke zu Reformen: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
-
Nagelsmann? "Hat keine Chance mehr"
-
Möbel können Kunstwerke sein - Bundesgerichtshof kippt höhere Anforderungen
-
Bau- und Wohnungswirtschaft begrüßt Koalitionspaket: Gut für Wohnungsbau
-
Onlinehändler: Lager für Klimaanlagen und Ventilatoren sind größtenteils leer
-
Gericht: Eritreer müssen bei Passbeschaffung zu Einbürgerung mitwirken
-
Ermittler vermuten ukrainischen Plan hinter Nord-Stream-Anschlägen
Lindner würdigt Zoll auf "Spitzenniveau" als wichtigen Standortfaktor
Zur Vorstellung der Zoll-Jahresbilanz hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) die Arbeit der rund 48.000 Zöllnerinnen und Zöllner in Deutschland gewürdigt. "Ein leistungsfähiger, digitalisierter Zoll auf internationalem Spitzenniveau ist ein bedeutender Standortfaktor", sagte Lindner am Freitag in Frankfurt am Main. Gleichzeitig bekämpfe der Zoll Schwarzarbeit und die organisierte Kriminalität, hob der Minister hervor.
Laut der Jahresbilanz wurden 2023 bundesweit mehr als 413 Millionen Warensendungen mit einem Wert von 1,4 Billionen Euro vom Zoll abgefertigt. Rund 158 Milliarden Euro an Abgaben wurden dabei erhoben.
Die Zöllnerinnen und Zöllner zogen dabei im vergangenen Jahr bundesweit rund 55 Tonnen Rauschgift, 52.000 illegale Waffen und 3,3 Millionen Fälschungen aus dem Verkehr. Außerdem wurden 129 Millionen Schmuggelzigaretten beschlagnahmt. Aufgrund von Zolldelikten leitete der Zoll außerdem rund 95.600 Ermittlungsverfahren gegen knapp 98.900 Tatverdächtige ein.
Lindner nannte die Bilanz "beeindruckend" und verwies auf die Bedeutung für das Gemeinwesen. Zudem verschaffe der Zoll den deutschen Unternehmen eine "bürokratiearme Umgebung", die diese für den Erfolg im internationalen Handel dringend benötigten.
Der Zoll müsse jedoch auch mit der weiteren Entwicklung Schritt halten, sagte Lindner weiter. Zwar seien in den vergangenen Jahren Fortschritte erzielt worden, etwa beim Verzicht auf Papier und der Digitalisierung der Verfahren, es gebe allerdings noch weiteren Modernisierungsbedarf. "Wir haben deshalb entschieden, die Digitalisierung beim Zoll noch weiter und konsequenter voranzutreiben", sagte Lindner. Dies betreffe nicht nur Ein- und Ausfuhren, sondern auch die Bekämpfung der Schwarzarbeit.
Nötig seien zudem "ausreichend Mittel, ausreichend Personal", sagte Lindner weiter. Er werde "weiterhin dafür sorgen, dass wir dies leisten können - insbesondere, dass wir unsere Ziele beim Personal auch erfüllen können". Angesichts des demografischen Wandels stehe der Zoll vor "großen Aufgaben" bei der Nachwuchsgewinnung. Deshalb müsse der Zoll als Arbeitgeber attraktiv sein, sagte der Minister.
Der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Carlos Kasper, beklagte indes eine "immer noch unzureichende Ausstattung des Zolls". Diese sei "nicht mehr hinnehmbar". Zudem müsse der Zoll noch stärker zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität beitragen und dafür auch die erforderlichen Mittel bekommen, forderte er. "Wer am Zoll spart, spart an der Sicherheit Deutschlands", erklärte Kasper.
Die "Welt am Sonntag" berichtete am Freitag unter Berufung auf interne Unterlagen, dass der Zoll in mehreren Bereichen unterfinanziert sei. Probleme gibt es der Zeitung zufolge etwa bei der Generalzolldirektion bei den Mieten für Liegenschaften. Für "Mieten und Pachten" hatte die Behörde demnach 252 Millionen Euro als Bedarf angemeldet. Der Haushalt enthalte jedoch nur 180 Millionen Euro, weshalb dringend nötige Investitions- und Modernisierungsvorhaben nicht verwirklicht werden könnten.
O.Gutierrez--AT