-
Frankreich: Linkspopulist Mélenchon erklärt Präsidentschaftskandidatur
-
Flugzeug von Spaniens Regierungschef Sánchez muss in Ankara notlanden
-
Double möglich: Inter gewinnt 21. Scudetto
-
Dobrindt will trotz gesunkener Migrationszahlen Grenzkontrollen fortsetzen
-
Merz warnt vor weiterem Streit in der Koalition und fordert Entgegenkommen der SPD
-
Trotz US-Abzugsplänen: Merz baut auf gutes Verhältnis zu Trump
-
Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz
-
Dritter Sieg in Serie: Nächste Sternstunde von Antonelli
-
Merz räumt Unmut in CDU mit Koalition ein - und richtet Appell an SPD
-
Nach Schlagabtausch mit Trump: Papst will Rubio bei Rom-Besuch empfangen
-
Tödlicher Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf Atlantik-Kreuzfahrt
-
Tabakovic trifft spät: Gladbach sichert Klassenerhalt gegen BVB
-
Merz sieht keine Krise in Verhältnis zu USA: "Es wird ein bisschen zugespitzt"
-
Moskau-freundlicher slowakischer Regierungschef will erstmals in die Ukraine reisen
-
Merz weist SPD-Forderung nach mehr Steuern für Gutverdiener zurück
-
Zweiten Matchball genutzt: Eisbären erneut deutscher Meister
-
Triple-Traum geplatzt: Bayern-Frauen scheitern an Barca
-
Iran und USA drohen mit Wiederaufnahme des Kriegs - Wadephul fordert Hormus-Freigabe
-
Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter
-
Mutloses St. Pauli in großer Gefahr - Mainz gerettet
-
Russlandfreundlicher slowakischer Regierungschef Fico will in die Ukraine reisen
-
Nur Pogacar ist besser: Lipowitz Zweiter in der Romandie
-
Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus
-
Israel fliegt neue Angriffe gegen Hisbollah - Ministerium: Mindestens ein Toter
-
Telefonat mit Araghtschi: Wadephul fordert sofortige Öffnung der Straße von Hormus
-
Hannover 96 patzt im Aufstiegsrennen
-
Elversberg überrollt Paderborn - und macht Schalke zum Meister
-
Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Angst vor Handelskrieg
-
Thyssenkrupp setzt Gespräche mit Jindal über Verkauf von Stahlsparte aus
-
Neue gegenseitige Drohungen im Ringen um Ende des Iran-Kriegs
-
Bas: Viele sind genervt von Koalitionsstreit - Ministerin will mehr Entlastungen
-
Verband: Höchststand bei Investitionen in Batteriespeicher
-
Opec+ erhöht nach Austritt der Emirate Ölförderquote
-
Deutsche Wirtschaftsverbände kritisieren neue US-Zölle - Aufrufe zur Deeskalation
-
Pro-russicher slowakischer Regierungschef Fico kündigt Besuch in der Ukraine an
-
Schmidt-Zukunft in Heidenheim: Sanwald ist skeptisch
-
BDI kritisiert neue US-Zölle und pocht auf Einhalten von Handelsabkommen
-
Inhaftierte iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi ins Krankenhaus gebracht
-
FC Bayern: Gespräche mit Laimer stocken
-
Linke begrüßt Verzicht auf Stationierung neuer US-Raketen in Deutschland
-
Kopf steckt in Toilettensitz fest - Feuerwehr befreit Dreijährige
-
Titelgewinn im Theater? Flick schaut lieber Zauberer als Real
-
Verhängnisvolle Fahrt in Gelsenkirchen: Zwei Unfälle in zehn Minuten
-
Mega-Show in Rio: Shakira begeistert zwei Millionen Fans an der Copacabana
-
Unionspolitiker kritisch zu Zustand der Koalition - Blockadevorwurf an SPD
-
Bundesliga mit Schalke? Dzeko "will nicht aufhören"
-
MLS: Messi verliert zum Jubiläum - Müller verpasst Reus-Duell
-
Viel Lob in Großbritannien nach Staatsbesuch von König Charles III. in den USA
-
Drohende Unwetter in Miami: Formel-1-Rennen beginnt früher
-
Mega-Show in Rio: Shakira begeistert Fans bei Gratis-Auftritt an der Copacabana
Durch Klimawandel gefährdete Inselentwicklungsländer beschließen Zehn-Jahres-Plan
Die Gruppe kleiner Inselentwicklungsländer (SIDS), die zu den ersten Opfern des Klimawandels gehören, hat einen Zehn-Jahres-Plan für einen "widerstandsfähigen Wohlstand" beschlossen - der allerdings nur mit internationaler Unterstützung möglich sein wird. "Wir feiern einen Neuanfang für eine bessere Zukunft", sagte der Ministerpräsident von Antigua und Barbuda, Gaston Browne, am Donnerstag zum Abschluss der vierten UN-Konferenz der Staatengruppe in der Hauptstadt Saint John's.
"Es ist der Beginn eines Zehn-Jahres-Sprints und ich hoffe, dass den SIDS keine Bremsen angelegt werden", sagte die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina Mohammed und verwies auf die "globale Ungerechtigkeit", unter der die auf kleinen Inseln gelegenen Entwicklungsländer zu leiden hätten.
"Die kommenden zehn Jahre sind entscheidend für kleine Inselentwicklungsländer", hieß es in der Abschlusserklärung. Die globale Erwärmung mit Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürmen verschärft die Gefahren. Mit dem steigenden Meeresspiegel können Länder wie die Malediven und Tuvalu buchstäblich von der Landkarte verschwinden. Gleichzeitig sind die Länder für weniger als ein Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Die Gruppe der SIDS zählt 39 Mitglieder, darunter Inseln in der Karibik, im Pazifik und im Indischen Ozean, mit insgesamt 65 Millionen Einwohnern. Ihnen gemeinsam sind kleine Territorien, eine weit verstreute Bevölkerung, geographische Isolation und eine Abhängigkeit von Importen.
Um "nachhaltige Entwicklung und widerstandsfähigen Wohlstand" zu erreichen, müssten die Länder ihre Wirtschaft diversifizieren und den Staat und die Produktionskapazitäten stärken", hieß es in der Abschlusserklärung. Sie wollen in neue Technologien, die Digitalwirtschaft sowie in erneuerbare Energien investieren sowie den Handel ausbauen.
Der Tourismus soll ein Schwerpunkt bleiben. Für fast zwei Drittel der Inselstaaten macht der Fremdenverkehr 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, für die Malediven laut Internationalem Wirtschaftsfonds (IWF) sogar bis zu 65 Prozent. Die Inselstaaten wollen einen "widerstandsfähigen und nachhaltigen Tourismus" fördern, Umweltverschmutzung jeder Art verringern und die biologische Vielfalt schützen - vor allem die gefährdeten Korallenriffe, die Taucher aus aller Welt anlocken.
Doch in einem internationalen Umfeld, in dem die wirtschaftlichen, klimatischen oder geopolitischen Gefahren "ihre Entwicklung belasten", könnten die Folgen für die Inseln "ohne die umfassende Unterstützung der internationalen Gemeinschaft von sehr großer Tragweite sein", heißt es weiter.
Laut dem UN-Entwicklungsprogramm UNDP wären für die Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in den 39 Ländern pro Jahr zwischen 4,7 und 7,3 Milliarden Dollar erforderlich. Von den Inselstaaten sind viele stark verschuldet, dennoch sind die meisten von ihnen wegen ihrer Einkommensstruktur von Hilfsprogrammen und zinsgünstigen Krediten von Entwicklungsbanken ausgeschlossen.
Mehrere Konferenzteilnehmer forderten deshalb Reformen des internationalen Finanzsystems und die Berücksichtigung anderer Faktoren wie wirtschaftliche Abhängigkeit und Auswirkungen des Klimawandels.
T.Sanchez--AT