-
US-Notenbank lässt Leitzins auch unter Trump-nahem Fed-Chef Warsh unverändert
-
18-Jähriger bei Unfall mit Pferdekutsche im New Yorker Central Park gestorben
-
Last-Minute-Treffer: Ghana ringt Panama nieder
-
Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereits unterzeichnet
-
Linke streitet über Gehaltsdeckel - Abgeordnete schreiben an Parteispitze
-
Selenskyj erörtert Ergebnisse des G7-Gipfels mit Trump und Macron
-
Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereits von Trump und iranischem unterzeichnet
-
Wadephul erwägt Kürzungen bei UN-Engagement - Reaktion auf Niederlage bei Wahl
-
Auch dank Kane-Doppelpack: Tuchels Engländer feiern Auftaktsieg
-
Mutter vergisst Kleinkind stundenlang im Auto: 20 Monate altes Mädchen stirbt
-
Trump nimmt an Abendessen mit Macron auf Schloss Versailles teil
-
Schröder, Wagner und Klingbeil sehen zu: Bayern schlägt zurück
-
Auch unter Trump-nahem Fed-Chef Warsh: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
-
OpenAI-Chef appelliert an G7: Verantwortung für KI nicht den Tech-Firmen überlassen
-
Wadephul spricht sich für Entschädigung für polnische NS-Opfer aus
-
US-Notenbank lässt Leitzins auch unter Trump-nahem neuen Chef unverändert
-
Ronaldo abgemeldet: Portugal mit Fehlstart
-
Edelreservist Rüdiger : "Sei den Jungs gegönnt"
-
Uran-Verdünnung gegen Aufhebung von Ölsanktionen: USA veröffentlichen Iran-Abkommen
-
Schock in Frankreich: Brests Trainer Roy an Krebs verstorben
-
Seismologen in Norwegen messen kleine Beben nach WM-Toren Haalands
-
Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg
-
Medien: Prinz Harry und Familie besuchen erstmals seit vier Jahren gemeinsam Großbritannien
-
Leipzig trennt sich von Trainer Werner
-
VfL Wolfsburg holt Reese aus Berlin
-
70-Kilometer-Solo in der Schweiz: Pogacar schon in Tour-Form
-
Beamte: Taliban verhängen Smartphone-Verbot für Regierungsmitarbeiter
-
Merz erwartet rasche Einigung der Koalition auf weit reichende Rentenreform
-
Verdacht auf Eiscreme-Kartell: Japanische Behörden durchsuchen sechs Hersteller
-
Tadschikistan verkündet Amnestie für tausende Häftlinge zum Unabhängigkeitstag
-
Russland wirft Ukraine Beschuss von Bus mit belarussischem Kinderfußballteam vor
-
Ohne Sorgen: DFB-Team startet Vorbereitung auf zweites Spiel
-
Prinz Harry und Familie wollen erstmals seit vier Jahren Großbritannien besuchen
-
Vertiefte Partnerschaft: Deutschland und Polen erneuern Verteidigungsabkommen
-
"Richtige Entscheidung": Musetti sagt auch für Wimbledon ab
-
"Vollkommen unschuldig": Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero von Richter befragt
-
Pithie siegt im Sprint: Lipowitz feiert Teamerfolg in Slowenien
-
Merz wertet G7-Gipfel mit Trump als Erfolg - zum Abschluss Beratungen über KI
-
Wadephul beklagt "Unklarheit" über USA-Iran-Vereinbarung - noch kein Mandat
-
"Nicht hilfreich": CDU-Politiker Radtke kritisiert Dobrindts Bürgergeld-Vorstoß
-
USA und Iran setzen vor Unterzeichnung von Abkommen weiter auf Drohungen
-
Amazon-Gründer Bezos möchte umweltbelastende Industrien ins All schicken
-
EU-Parlament beschließt gelockerte Gentechnik-Regeln
-
US-Astronautin Koch erhält spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis
-
Greenpeace-Studie: US-Rechenzentren deutlich klimaschädlicher als europäische
-
Britischer Premier Starmer bietet innerparteilichem Rivalen Burnham Kabinettsposten an
-
Koalition streitet über Rente - Regierung bekommt Dienstag Expertenempfehlungen
-
Hitzewelle: Paris erlaubt das Baden im Canal Saint-Martin
-
Anthropic-Sperre: Merz fordert Zugang zu neuen Technologien "für alle Länder"
-
Fruchtimporte als Tarnung für Kokain: Großrazzia gegen mutmaßliche Drogenhändler
Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet
Erkrankungen im Nachgang von Infektionen sollen besser erforscht werden. Dies ist das Ziel der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen, die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) am Freitag gemeinsam mit Institutionen der Gesundheitsforschung startete. Dabei geht es auch, aber bei weitem nicht nur um längerfristige Folgen von Corona-Erkrankungen.
"Wir starten ein neues Kapitel in der Erforschung postinfektiöser Erkrankungen", erklärte Bär. In den kommenden zehn Jahren sollen demnach deren Ursachen und Grundmechanismen erforscht sowie neue Diagnose- und Therapieoptionen für Betroffene entwickelt werden. Dafür stellt die Bundesregierung 500 Millionen Euro bereit.
"Aus vielen Gesprächen weiß ich, welch große Belastung diese Erkrankungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen darstellen", erklärte Bär. Erarbeitet werden solle eine Strategie, "um die Versorgung der Betroffenen nachhaltig zu verbessern". Die Ministerin verwies auf Erkrankungen wie beispielsweise das Chronische Fatigue-Syndrom (CFS), für das es nach wie vor keine einfachen Lösungen oder Therapien gebe. CFS tritt häufig bei Long-Covid-Erkrankten auf, aber auch in anderen Zusammenhängen.
Die Erforschung der Auswirkungen von Infektionen auf die Gesundheit ist ein Gegenstand der Nako-Gesundheitsstudie eines Netzwerks deutscher Forschungsinstitute. Dies solle dazu beitragen, "neue Wege für Prävention und Versorgung zu eröffnen", erklärte die Vorstandsvorsitzende des Nako-Netzwerks, Annette Peters. An der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen beteiligt sind auch das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM), das als Reaktion auf die Corona-Pandemie gebildet wurde, weitere Forschungseinrichtungen sowie das Bundesgesundheitsministerium.
Der forschungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Müller, warnte allerdings vor überzogenen Erwartungen an das Projekt. "Grundlagenforschung braucht Zeit und Ausdauer. Wir können nicht fest davon ausgehen, dass schon in ein oder zwei Jahren konkrete Ergebnisse vorliegen, die den Betroffenen sofort helfen können", gab er im Redaktionsnetzwerk Deutschland zu bedenken. Wichtig sei aber bereits das Signal, "dass wir das Leid der Betroffenen ernst nehmen" und "uns auf den Weg machen".
Die Betroffenen-Initiative "Long Covid Deutschland" verlangte mehr Akzeptanz und öffentliches Bewusstsein für Erkrankungen wie Long Covid und ME/CFS. "Das würde schon ganz vielen Menschen helfen, denn es handelt sich keineswegs um seltene Erkrankungen, wie vielfach angenommen wir", sagte eine Sprecherin der "Rheinischen Post". Sie verwies auf Schätzungen, wonach in Deutschland rund 650.000 Menschen als Folge einer Virusinfektion an ME/CFS erkrankt sind. Die Sprecherin äußerte die Hoffnung auf "kausale Therapien für möglichst viele Betroffene" und damit "auf soziale, kulturelle und berufliche Teilhabe".
M.Robinson--AT