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Tischtennis-Männer erreichen dank Aufholjagd das Halbfinale
Die deutschen Tischtennis-Männer stehen bei der Mannschafts-WM in Chengdu/China nach einer starken Aufholjagd im Halbfinale und haben bereits eine Medaille sicher. Im Viertelfinale setzte sich das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf am Freitag nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Frankreich durch. Im Kampf um die Final-Teilnahme trifft die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) am Samstag auf Südkorea.
Benedikt Duda (Bergneustadt) und Einzel-Europameister Dang Qiu (Düsseldorf) hatten ihre Auftakteinzel zunächst verloren, ehe der 19-jährige Kay Stumper (Düsseldorf) mit seinem 3:1 gegen Jules Rolland die Wende einleitete. Dang Qiu glich anschließend aus. Im Entscheidungsspiel behielt dann Duda die Nerven und besiegte Felix Lebrun souverän mit 3:0. Damit erreichte Deutschland wie bei der Team-WM 2018 in Halmstad erneut die Runde der letzten Vier - vor vier Jahren hatte die deutsche Auswahl am Ende Silber gewonnen.
Die deutsche Mannschaft muss in China ohne ihre langjährigen Erfolgsgaranten Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov (nach Verletzungen) sowie Jungvater Patrick Franziska auskommen. Das Trio hatte 2021 Olympia-Silber in der Mannschaft gewonnen.
Auch die deutschen Frauen mischen in Chengdu ganz vorne mit. Die Mannschaft von Bundestrainerin Tamara Boros kämpft im Halbfinale am heutigen Freitag (13.30 Uhr MESZ) gegen den Olympiazweiten Japan um die erste Finalteilnahme nach dem Krieg. Bronze ist unabhängig vom Ergebnis schon sicher. Es ist schon jetzt die erste WM-Medaille für ein deutsches Damen-Team seit Bronze 2010 in Moskau.
T.Wright--AT