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Nach Bayern-K.o.: Real siegt wieder - Camavinga ausgepfiffen
Nach dem Aus gegen Bayern München in der Champions League ist Real Madrid erstmals nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg wieder als Gewinner vom Platz gegangen. In Spaniens La Liga lösten die Königlichen ihre Pflichtaufgabe gegen Abstiegskandidat Deportivo Alavés mit 2:1 (1:0) - und hielten damit Resthoffnungen auf immerhin einen Titel in dieser Saison am Leben. Dass der Frust ob des K.o. gegen Bayern bei den Real-Fans aber noch längst nicht verdaut ist, bekam Eduardo Camavinga zu spüren.
Bei noch sechs verbleibenden Ligaspielen hat das Team von Trainer Álvaro Arbeloa sechs Punkte Rückstand auf den FC Barcelona. Kylian Mbappé (30.) und Vinicius Júnior (50.) trafen, Toni Martinez traf spät für die Gäste (90.+3). Barelona kann den Erzrivalen am Mittwoch (21.30 Uhr/DAZN) mit einem Sieg gegen Celta Vigo aber wieder distanzieren.
Vor dem Anpfiff hatte das Starensemble zunächst Spalier zu stehen. Die U19 wurde im Bernabéu mit reichlich Applaus empfangen - der königliche Nachwuchs hat den Profis schließlich etwas voraus: einen Titel. Am Montag hatte Real das Endspiel um die Youth League gewonnen und präsentierte nun die Trophäe.
Sechs Tage nach dem Viertelfinal-Aus in der Königsklasse gegen die Bayern half den Profis ein abgefälschter Schuss von Mbappé zur Führung. Der brasilianische Verteidiger Éder Militão hatte danach doppelt Pech: Bei einem Schussversuch traf er nur die Latte und verletzte sich dabei, sodass er umgehend ausgewechselt wurde. Für ihn kam Rüdiger (45.).
Im zweiten Durchgang erhöhte Vinicius aus der Distanz auf 2:0, vermied dabei Jubelgesten und schlug stattdessen entschuldigend die Hände zusammen. Doch vergeben hat das Bernabéu noch längst nicht jedem: Camavinga, der beim 3:4 in München mit einer Gelb-Roten Karte einen gebrauchten Abend erlebte, wurde bei seiner Einwechslung (63.) und weiteren Ballaktionen hörbar ausgepfiffen.
Alavés stemmte sich gegen die Niederlage, aber Toni Martinez (45.+5) und Calebe (82.) scheiterten am Pfosten, der Anschluss kam zu spät.
A.Ruiz--AT