-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug vor
-
Großbritannien registriert mehr als 700 Bootsflüchtlinge an einem Tag
-
G7-Staaten fordern "entschlossene" Reaktion auf Ebola-Ausbruch in der DR Kongo
-
Russisches Kriegsschiff soll im Ärmelkanal Warnschüsse in Nähe von Yacht abgegeben haben
-
Berlin: Williams unterliegt bei ihrem Auftritt im Doppel
-
Schah-Sohn warnt vor Abkommen mit dem Iran
-
Merz nach Gespräch mit Trump zuversichtlich über gemeinsames Vorgehen zur Ukraine
-
Rahmenabkommen zwischen Iran und USA wird am Freitag in der Schweiz unterzeichnet
-
Leitzins: US-Notenbank tagt erstmals unter neuem Chef Warsh
-
Doch nicht Glasner: Amorim neuer Milan-Trainer
-
G7 erhöhen Sanktionsdruck auf Russland - Trump fordert Putin zu Abkommen auf
-
Nach French-Open-Triumph: Zverev mit wackligem ersten Sieg
-
Norwegens Kronprinz Haakon will wegen kranker Ehefrau Termine reduzieren
-
Presse: Trumps Ballsaal wird deutlich teurer und belastet Steuerzahler
-
US-Gastronomiekonzern Yum! Brands verkauft Pizza Hut
-
"Mal einen saufen gehen"? Mit Kimmich eher nicht
-
FBI-Chef: Möglicher Anschlag auf Käfigkampf zu Trump-Geburtstag vereitelt
-
Geldwäscheverdacht: Grenzfahnder finden 850.000 Euro Bargeld in Kofferraum
-
Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton
-
Atommüll aus Wiederaufbereitung im Ausland: Deutschland nimmt letzte Castoren zurück
-
Nach russischen Angriffen: Höhlenkloster-Restaurierung in Kiew könnte zwei Jahre dauern
-
WM-Debüt: Zwayer pfeift USA gegen Australien
-
Trump will Öl-Sanktionen gegen Russland "bald" wieder in Kraft setzen
-
Gericht: Polizeibeauftragter darf polizeiliche Bodycam-Aufnahmen nicht einsehen
-
Erneut 32 Männer aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben
-
Musk droht mit rechtlichen Schritten gegen ZDF: Sender kürzt Anmoderation
-
Türkischer Außenminister äußert sich in Moskau besorgt über "Eskalation im Ukraine-Krieg"
-
Türkischer Außenminister sich in Moskau besorgt über "Eskalation im Ukraine-Krieg"
-
Verhandlungen zwischen Iran und USA über Friedensabkommen beginnen vermutlich Freitag
-
Russischer Ölkonzern Tatneft führt Obergrenzen beim Kraftstoffverkauf ein
-
G7 wollen Druck auf Russland erhöhen - Trump fordert Putin zu Abkommen auf
-
Muslime bedroht und Politikerin Giffey beschimpft: Mann zu Geldstrafe verurteilt
-
Rotes Kreuz: Ebola-Ausbruch in Demokratischer Republik Kongo könnte ein Jahr dauern
-
Reformen: Klüssendorf dämpft Erwartungen an Komplettlösung bis zur Sommerpause
-
"Autoritärer Duktus": Karlsruhe verhandelt in Streit von Grünen mit Minister Rainer
-
Diplomatenkreise: G7 wollen Druck auf Russland mit neuen Energie-Sanktionen erhöhen
-
Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt
-
Hoffnung auf Kriegsende hellt Konjunkturerwartungen deutlich auf
-
Zolldeal mit Trump: EU-Parlament beschließt Umsetzung
-
Lauterbach und Grünen-Politikerin Lang für Widerspruchslösung bei Organspenden
-
Toter Säugling in Wohnung in Brandenburg entdeckt - Eltern vorläufig festgenommen
-
Xi sagt Myanmar "feste" Unterstützung durch China zu
-
Veggie-Burger: EU-Parlament bestätigt Entscheidung gegen Namensverbot
-
Weltkriegsbombe in Potsdam entschärft - 6500 Menschen betroffen
-
EU-Parlament beschließt Umsetzung von Zolldeal mit Trump
-
Wimbledon: Serena und Venus Williams gemeinsam im Doppel
-
Trump: Russland sollte mit Ukraine "ein Abkommen schließen"
-
Nach Wahldebakel: Doppelspitze soll SPD in Baden-Württemberg führen
-
Illegal Cannabis in Hessen angebaut: Mann muss 82.000 Euro für Strom nachzahlen
-
Französischer Inlandsgeheimdienst beendet Zusammenarbeit mit US-Unternehmen Palantir
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug vor
Der kalifornische Gouverneur und Trump-Kritiker Gavin Newsom hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, in einem persönlichen Rachefeldzug Ermittlungen gegen ihn angestoßen zu haben. Trump lasse das US-Justizministerium in seinem Umfeld ermitteln, "weil ich darüber nachdenke, für das Präsidentenamt zu kandidieren", sagte der Politiker von der Demokratischen Partei in einer Videobotschaft. Nach AFP-Informationen gehen die Ermittlungen von einem kalifornischen Generalstaatsanwalt aus, der unter Trump vom US-Justizministerium ernannt wurde.
Der 58-jährige Newsom wird für 2028 als möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten gehandelt. Er fährt seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar 2025 eine Kampagne in Online-Medien, in der er Trump ein autoritäres Gebaren vorwirft und die Internetbotschaften des Rechtspopulisten parodiert. In Streitfragen wie der Migration liefern er und Trump sich immer wieder Wortgefechte. Der Präsident verunglimpft den Demokraten als "Newscum" (etwa: neuen Abschaum).
Nun erklärte Newsom, Bundespolizisten hätten Freunde und frühere Mitarbeiter von ihm und seiner Frau kontaktiert und Berge von Unterlagen durchforstet. Dahinter stecke offensichtlich der US-Präsident, fuhr der Gouverneur fort. "Donald Trump greift mich nicht nur wegen meiner fiesen Tweets an. Er verfolgt mich, weil ich eine Präsidentschaftskandidatur erwäge." Trump sei "der korrupteste Präsident der amerikanischen Geschichte", fügte er hinzu.
Der "New York Times" zufolge wurden mehrere Ermittlungsverfahren gegen Newsom aufgenommen. Eines davon konzentriert sich laut Medienberichten auf die Finanzen seiner Ehefrau Jennifer Siebel Newsom. Die Dokumentarfilmerin leitet eine Organisation, die sich gegen Sexismus einsetzt.
Das US-Justizministerium kommentierte die Angaben Newsoms auf Anfrage nicht. Eine mit dem Fall vertraute Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Ermittlungen seien vor rund einem Jahr von der Generalstaatsanwaltschaft für den östlichen Bezirk von Kalifornien in Sacramento angestoßen worden und nicht vom Justizministerium in Washington.
Generalstaatsanwalt in Sacramento ist seit vergangenem August der Jurist Eric Grant, der von Trumps damaliger Justizministerin Pam Bondi ernannt wurde und US-Medien zufolge Republikaner ist. In dem Fall geht es den Kreisen zufolge um mögliche Steuervergehen von Newsoms Frau. "Whistleblower" hätten dazu Hinweise gegeben, hieß es aus Kreisen weiter. Der Sender MS Now berichtete derweil, die Abteilung des US-Justizministeriums für Unbescholtenheit im öffentlichen Leben arbeite in dem Fall mit der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft zusammen.
Trump hatte Newsom immer wieder scharf angegriffen. Im vergangenen Juni sagte er, es wäre eine "großartige Sache", wenn der Demokrat verhaftet würde. Hintergrund war ein offener Streit um die vom Präsidenten angeordneten Massenabschiebungen. Trump hatte Newsom vorgeworfen, Proteste in Los Angeles angestachelt zu haben.
Newsom gibt das Amt des kalifornischen Gouverneurs im Januar nach zwei Amtszeiten ab und hält sich schon seit Monaten eine Präsidentschaftsbewerbung offen. Nach den parteiübergreifenden Vorwahlen zu Newsoms Nachfolge in Kalifornien Anfang Juni hatte Trump behauptet, die Demokraten hätten diese "gefälscht". Der Wunschkandidat des Präsidenten, der Republikaner Steve Hilton, zieht zwar in die Stichwahl Anfang November ein, der Demokrat Xavier Becerra lag aber vor ihm.
Newsom sagte weiter, Trump hasse ihn dafür, dass er "immer und immer wieder seine Lügen und Täuschereien" aufzeige. "Einer nach dem anderen sind alle, die Donald Trump herausgefordert haben, auf seiner Abschussliste gelandet", fügte er hinzu.
Die US-Justiz hatte in den vergangenen Monaten Ermittlungen gegen mehrere Trump-Widersacher eingeleitet. Dazu gehörten unter anderem der frühere FBI-Chef James Comey, der frühere Chef der US-Zentralbank Fed, Jerome Powell, und die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James. Die Verfahren wurden jedoch wieder eingestellt.
Gegen Comey wurde im April jedoch eine neue Anklage erhoben: Ihm wird vorgeworfen, das Leben des US-Präsidenten bedroht zu haben. Dabei geht es um ein Comey-Foto, das Muscheln an einem Strand zeigt, die in Form der Zahlen 86 und 47 gelegt sind. Trump behauptete, die Zahl 86 bedeute "töten", während die 47 auf ihn als 47. US-Präsidenten hinweise.
Die Opposition wirft Trump vor, das Justizministerium zum Werkzeug von Rachefeldzügen gegen seine persönlichen Gegner zu machen und damit gegen die Gewaltenteilung zu verstoßen.
H.Romero--AT