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München oder Liverpool? Trainer Slot überzeugte Wirtz
Bayern München und der FC Liverpool buhlten um Florian Wirtz, am Ende war ein Gespräch mit Trainer Arne Slot ausschlaggebend für den Wechsel des Fußball-Nationalspielers nach England. Das gab Hans-Joachim Wirtz im Interview mit dem Spiegel preis. Der niederländische Teammanager habe "Florian sportlich überzeugen können", sagte Wirtz' Vater und Berater.
Münchens Trainer Vincent Kompany "habe auch sehr gute Gedanken und Ideen, wie er Florian in die Mannschaft des FC Bayern einbinden wollte", gehabt, stellte Wirtz senior klar. Aber: "Am Ende waren es Nuancen, die Entscheidung hatte letztlich mit der unterschiedlichen sportlichen Situation und der Rolle für Florian zu tun." Finanziell habe es keine großen Unterschiede zwischen den Vereinen gegeben.
Wirtz und seine Eltern hätten "die gleiche Wahrnehmung" gehabt und Ende Mai "gemeinsam die Entscheidung pro Liverpool getroffen". Mitte Juni wurde nach monatelangen Spekulationen der bis zu 150 Millionen Euro schwere Wechsel von Bayer Leverkusen an die Anfield Road offiziell finalisiert.
Der Berater betonte: "Bayern München hat sich wirklich intensiv bemüht", besonders in Person von Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Hans-Joachim Wirtz habe "größten Respekt" vor Hoeneß - und das abschließende Telefonat mit dem 73-Jährigen sei ihm "sehr schwergefallen".
Aber wie überzeugte Slot den 22-Jährigen? Der Trainer "hat seine Spielphilosophie, die Mannschaftstaktik im Ballbesitz und Pressing vorgestellt und wie Florian darin seine Stärken entfalten kann. Das hat Florian entscheidend beeindruckt", sagte Vater Wirtz.
R.Lee--AT