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Wück schwört Team ein - Meinert kündigt "Anpassungen" an
Mit einer energischen Ansprache hat Christian Wück die deutschen Fußballerinnen auf das EM-Viertelfinale gegen Frankreich eingeschworen. Der Bundestrainer habe dabei klargemacht, dass das DFB-Team den Erfolg selbst in der Hand habe, "denn wir können das Spiel entscheiden, und wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, dann können wir auf jeden Fall auch ins Halbfinale einziehen", berichtete Mittelfeldspielerin Sjoeke Nüsken nach der Trainingseinheit am Dienstag.
Um gegen die schnellen Französinnen nach dem 1:4 gegen Schweden ein anderes Gesicht zu zeigen, werde das Trainerteam "natürlich Anpassungen" vornehmen, wie Co-Trainerin Maren Meinert versicherte. "Uns ist auch klar, dass wir, wenn wir nicht kompakt stehen gegen Frankreich, wenig Chancen haben werden", sagte Meinert mit Blick auf das K.o.-Duell am Samstag (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) in Basel.
Ziel sei es, "möglichst wenige Tempoläufe" zuzulassen. "Das hat aber nichts mit der Abwehr zu tun, sondern mit unserer gesamten Mannschaft, weil es ja vorne anfängt, den schnellen Gegenstoß zu verhindern", betonte die Weltmeisterin von 2003.
Dabei sei eine Dreierkette wie in Unterzahl in der zweiten Hälfte gegen Schweden weiterhin "eine Überlegung", auch wenn man "sehr zufrieden" mit der bisher bevorzugten Viererkette sei. Noch offen ist laut Meinert, wer nach dem Ausfall von Giulia Gwinn und der Rotsperre von Carlotta Wamser auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kommen soll.
"Wir testen verschiedene Möglichkeiten", sagte Meinert angesprochen auf Sophia Kleinherne als Lösung, auch die erfahrene Kathrin Hendrich oder die sonst auf der linken Seite gesetzte Sarai Linder seien mögliche Optionen: "Wenn man den Ausfall der Kapitänin auf der rechten Seite hat und dann den Ausfall der Nachfolgerin, dann muss man schon ein bisschen das Basteln anfangen, und da sind wir schon in den Planungen."
J.Gomez--AT