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Wegen Woltemade: Wehrle öffnet den Bayern die Tür
Vorstandschef Alexander Wehrle vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat dem FC Bayern im Poker um Wunschspieler Nick Woltemade die Tür einen Spalt breit geöffnet. Der Klubboss deutete bei einer Veranstaltung im Rahmen des 750-jährigen Jubiläums der Gemeinde Möglingen an, dass der Pokalsieger bei einem entsprechend hohen Ablöseangebot vonseiten des deutschen Rekordmeisters durchaus gesprächsbereit wäre.
"Wir geben ihn ja nicht her. Er wird auch in der kommenden Saison Fußball spielen bei uns", zitierte die Stuttgarter Nachrichten/Zeitung Wehrle. Was klingt wie eine Absage, ergänzte der 50-Jährige mit dem Satz: Außer die Bayern "machen wirklich etwas Außergewöhnliches, dann sind wir alle Profis genug, darüber zu sprechen".
Das heißt: Sollten die Münchner an die von den Schwaben angeblich erhofften 80 Millionen Euro Ablöse für Woltemade herankommen, könnte der Wechsel noch in diesem Sommer über die Bühne gehen. Ein erstes Angebot in Höhe von 40 plus fünf Millionen Euro soll der VfB abgelehnt haben, ein zweites ist dem Vernehmen nach in Vorbereitung.
Die Verhandlungen, verriet Wehrle, laufen "per Telefon. Und normalerweise trifft man sich dann, aber ich habe es bislang kategorisch abgelehnt." Weil der Preis noch nicht stimmt.
Shootingstar Woltemade (23) hat in Stuttgart noch einen Vertrag bis 2028. Er soll sich mit den Bayern bereits über einen Wechsel verständigt haben. Sowohl VfB-Trainer Sebastian Hoeneß, als auch -Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hatten zuletzt betont, dass sie mit dem Angreifer für die anstehende Saison planen.
H.Romero--AT