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Erst Schweden, dann England? Bühl denkt noch nicht an Revanche
Spukt den deutschen Fußballerinnen vor dem letzten EM-Gruppenspiel schon ein mögliches Viertelfinal-Wiedersehen mit England im Hinterkopf herum? "Bis jetzt habe ich noch nicht darüber nachgedacht, um ehrlich zu sein", sagte Flügelspielerin Klara Bühl vor dem dritten Spiel gegen Schweden am Samstag (21.00 Uhr/ZDF und DAZN): "Wir können nicht beeinflussen, gegen wen wir spielen. Wir wollen jetzt Gruppenerster werden, dann schauen wir weiter."
Nach dem dramatischen EM-Finale vor drei Jahren in Wembley hätte ein erneutes Kräftemessen in der ersten K.o.-Runde naturgemäß einen besonderen Reiz. Im Endspiel 2022 hatten sich die Gastgeberinnen mit 1:2 nach Verlängerung gegen den Rekordeuropameister Deutschland durchgesetzt und beim Heimturnier ihren ersten großen Titel gefeiert.
Die Ausgangslage bei dieser EURO ist einfach: Das Viertelfinal-Ticket ist dem DFB-Team bereits sicher, bei einem Sieg gegen Schweden ginge es als Gruppenerster gegen den Zweiten der stark besetzten Gruppe D mit dem Titelverteidiger, Frankreich, den Niederländerinnen und Wales. Als Zweiter würde der Sieger dieser Gruppe warten.
Doch bevor es so weit ist, stellt sich Bühl erst einmal auf ein "körperbetontes und sehr intensives" Spiel im Showdown um Platz eins gegen Schweden ein: "Sie haben eine unfassbare körperliche Präsenz und werden sich mit allem wehren. Darauf müssen wir uns einstellen und von Anfang an da sein."
O.Gutierrez--AT