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Nach WM-Aus im Doppel: Ovtcharov verzichtet auf Einzelstart
Für Routinier Dimitrij Ovtcharov ist die Tischtennis-WM in Katar nach einem ernüchternden Match wegen anhaltender Bandscheibenprobleme bereits beendet. Nach der deutlichen 0:3-Erstrundenniederlage mit Patrick Franziska gegen das australische Doppel Hwan Bae/Aditya Sareen erklärte der 36-Jährige vom Bundesligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell seinen Verzicht auf sein Erstrundenmatch im Einzel am Nachmittag gegen den Österreicher Daniel Habesohn.
"Vor neun Tagen hatte ich einen Stich im Nacken - erst wurden die Schmerzen besser, aber jetzt drückt es auf den Nerv. Es ist eine Bandscheibenproblematik, es zieht immer bis ins Handgelenk", erklärte Ovtcharov. Er habe daher "immer eine schlechte Kontrolle bei meinen Bewegungen. Es ist nicht möglich, dass ich auf dem Niveau spielen kann." Trotz intensiver Behandlungen habe es "nicht gereicht, hier konkurrenzfähig zu sein. Deswegen werde ich mich aus dem Einzel rausnehmen", begründete der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2012 und 2021 in Einzel.
Ovtcharov und der Saarbrücker Franziska (32) hatten bei den Titelkämpfen 2023 in Durban/Südafrika mit Bronze im Doppel für die einzige deutsche Medaille gesorgt. Franziska, die Nummer 14 der Weltrangliste, war am Samstag durch ein 4:3 gegen Liao Cheng-Ting (Taiwan) in die Einzelkonkurrenz gestartet. Am Sonntagnachmittag ist er an der Seite der deutschen Hoffnungsträgerin Annett Kaufmann in der ersten Runde des Mixed-Turniers gefordert.
Am Sonntag erreichte im Einzel der Frauen Han Ying (Tarnobrzeg/Polen) durch ein 4:0 gegen die Kroatin Ivana Malobabic die zweite Runde, für das Mixed Benedikt Duda/Yuan Wan war gegen Alvaro Robles/Maria Xiao aus Spanien nach einem 1:3 dagegen bereits Endstation.
F.Wilson--AT