-
14 Tote bei Absturz eines Hubschraubers von Aramco in Saudi-Arabien
-
Nach Rahmenabkommen mit Libanon: Neue Gefechte zwischen Israel und Hisbollah
-
DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt
-
Preisgeld-Streit in Wimbledon: Uneinigkeit bei Spielern
-
Neue Hitzekorde in Deutschland - Abkühlung aber in Sicht
-
Venezuela: Suche nach Erdbeben-Überlebenden hält an - bislang mehr als 1400 Tote
-
Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen
-
Neue Angriffe Irans und der USA schüren Furcht vor Kollaps der Friedensbemühungen
-
EU aktiviert Katastrophenschutz-Mechanismus für Venezuela-Hilfe
-
Dämpfer für Wüst: CDU in NRW verliert in Umfrage - AfD zweitstärkste Kraft
-
Radfahrer wird von Zug überfahren und stirbt
-
Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen
-
Neuer nächtlicher Temperaturrekord: 29,4 Grad in Sachsen gemessen
-
USA und Iran greifen trotz Waffenruhe erneut an - Golfstaaten unter Beschuss
-
Aberwitziges "Endspiel": Österreich und Algerien weiter
-
Joker Messi mit Freistoß-Tor: Argentinien besiegt Jordanien
-
Albanien: Erneut Tausende Menschen bei Demonstration gegen Kushner-Bauprojekt
-
Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert Sofortprogramm für Klimaanlagen
-
US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen
-
Historischer Erfolg: DR Kongo im Sechzehntelfinale
-
Spektakuläres Remis: Ronaldo verpasst Gruppensieg
-
Mileis Kabinettschef tritt wegen Korruptionsvorwürfen zurück
-
Zittersieg gegen Ghana: Kroatien im Sechzehntelfinale
-
Mit Rekordmann Kane: England müht sich zum Gruppensieg
-
US-Streitkräfte: "Mehrere Ziele" im Iran angegriffen
-
Brief an Wadephul: Politiker fordern Überstellung von Maja T. nach Deutschland
-
Zehntausende Menschen feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest
-
Schicksalsschlag: Gakpo trauert um ungeborenes Kind
-
Kabayel neuer WBC-Weltmeister: "Unglaublich"
-
Schnelles Wiedersehen mit Schiedsrichter Jayed
-
Triple: Koch erneut deutsche Meisterin im Straßenrennen
-
Trotz Hitze: Zehntausende feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest
-
Formel 1: Verstappen crasht - Russell holt Pole Position
-
Hitzerekord in Deutschland nach vorläufigen Daten mit 41,5 Grad erneut gebrochen
-
Lahm: Kimmich muss ins Mittelfeld
-
Völler bleibt locker: "Ich bin völlig beruhigt"
-
Erdbeben in Venezuela: Baby nach 32 Stunden lebend aus Trümmern gerettet
-
Hisbollah lehnt zwischen Israel und Libanon geschlossene Vereinbarung vehement ab
-
Früherer EU-Parlamentarier Chatzimarkakis führt saarländische FDP in Landtagswahl
-
Deutscher Wetterdienst: Deutschland steuert auf erneuten absoluten Hitzerekord zu
Verstappen in Montreal mit Bestzeit - Strafe gegen Leclerc
Die Ankündigung von Maßnahmen gegen das Hüpfen der Rennwagen hat das Kräfteverhältnis in der Formel 1 nicht wesentlich beeinflusst. Weltmeister und WM-Spitzenreiter Max Verstappen setzte im freien Training zum Großen Preis von Kanada die Bestzeit. Dahinter folgten zwei alte Bekannte - und Sebastian Vettel als Vierter.
Red-Bull-Star Verstappen war in 1:14,127 Minuten nicht zu schlagen. Die Ferrari-Piloten Charles Leclerc (+0,081 Sekunden), der allerdings wegen des unerlaubten Austauschs einer Motorkomponente in der Startaufstellung zehn Plätze verlieren wird, und Carlos Sainz (+0,225) folgten. Dahinter reihte sich schon Ex-Weltmeister Vettel im Aston Martin mit 0,315 Sekunden Rückstand ein.
Haas-Pilot Mick Schumacher belegte bei seinem Montreal-Debüt den 15. Rang (+1,389). Mercedes belegte mit George Russell (+0,844) und Rekordweltmeister Lewis Hamilton (+1,294) die Plätze sieben und 13.
Auch bei Sainz, der um ein Haar eines der auf der Ile Notre-Dame ansässigen Murmeltiere überfahren hätte, zeigte sich bei hoher Geschwindigkeit das sogenannte Porpoising bzw. Bouncing, das der Automobil-Weltverband FIA mit einer technischen Direktive eindämmen will. "Ja, das ist richtig schlimm", kommentierte Sainz das harte Aufsetzen seines Ferrari im Funk.
Allerdings wird das Einschreiten der Regelhüter doch nicht schon an diesem Wochenende geschehen. Wie McLaren-Teamchef Andreas Seidl am Sky-Mikrofon bestätigte, wurden die Teams von der FIA in Kenntnis gesetzt, dass in Kanada lediglich Werte und Erfahrungen gesammelt werden sollen.
Konkret will die FIA unter anderem die Bodenplatten der Fahrzeuge noch schärfer auf Abnutzung kontrollieren. Außerdem soll eine Kennzahl festgelegt werden, die "auf der vertikalen Beschleunigung des Fahrzeugs basiert und eine quantitative Grenze für das akzeptable Maß an vertikalen Schwingungen darstellt". Eine genaue Formel werde noch ausgearbeitet. Wenn diese existiert, soll hart sanktioniert werden.
Die Fahrer reagierten gemischt auf das Maßnahmenpaket. Durch die Bank wurden die Verbesserung der Sicherheit und die Rücksichtnahme auf die Gesundheit gelobt. Unter anderem Verstappen übte allerdings Kritik: "Egal, ob es uns hilft oder schadet: Ich bin nicht der Ansicht, dass Regeländerungen in der Saison korrekt sind."
Red Bull ist das Team der Stunde. Die vergangenen fünf Rennen gewann der Rennstall allesamt, Verstappen und Teamkollege Sergio Perez holten zusammen 210 von 220 möglichen Punkten. In der WM münzte Verstappen einen 46-Punkte-Rückstand auf Leclerc, der in dieser Spanne zweimal wegen Motorschäden ausschied, in ein Polster von 34 Zählern um, mit dem er in den neunten Saisonlauf am Sonntag (20.00 Uhr MESZ/Sky) startet.
A.Ruiz--AT