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"Wunder" in Leverkusen? Alonso will "daran glauben"
Nach seiner ersten Pleite als Trainer gegen Bayern München schüttelte sich Xabi Alonso kurz - und beschwor voller Zweckoptimismus schon das kleine "Fußball-Wunder" von Leverkusen. Trotz der 0:3 (0:1)-Klatsche im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League sei es für Bayer noch "nicht vorbei", betonte der Spanier, der zuvor sechsmal nicht gegen die Münchner verloren hatte: "Sachen können sich schnell ändern. Wenn es eine Chance gibt, wollen wir die nutzen."
Im Rückspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) in der BayArena muss aber schon einiges zusammenkommen, damit Leverkusen der Sprung ins Viertelfinale doch noch gelingt. "Wir müssen nach einem schlechten Abend zurückkommen. Wir müssen daraus lernen und daran glauben", forderte Alonso nach einer Partie, in der "alles" gegen den nach rund 60 Minuten in Unterzahl spielenden Double-Gewinner gelaufen sei.
Anführer Granit Xhaka präsentierte sich bedient bei den Interviews nach dem Schlusspfiff, Ausnahmekönner Florian Wirtz gestikulierte nach einem gebrauchten Abend völlig frustriert auf der Bank herum. Die Chancen auf ein Comeback scheinen nach den Treffern von Topstar Harry Kane (9./75., Foulelfmeter) und Jamal Musiala (54.) jedenfalls äußerst gering.
"Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten", sagte Abwehrchef Jonathan Tah, der die Münchner mit Leverkusen zuletzt immer wieder geärgert hatte. Entweder sei man "jetzt traurig, dass wir verloren haben". Oder aber das Team könne sich "dafür entscheiden, alles zu geben und nicht den Kopf hängen zu lassen. Wir müssen im zweiten Spiel alles raushauen und schauen, was noch geht", forderte der Nationalspieler.
B.Torres--AT