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Söder hält seine Partei für "mit die stärkste politische Kraft"
CSU-Chef Markus Söder hält seine Partei trotz Umfragewerten unter 40 Prozent für "mit die stärkste politische Kraft". "50 plus x, das war mal, ich glaube im Jahr 2003 das letzte Mal. Seit der Zeit hat es das so in der Form nicht gegeben", sagte der bayerische Ministerpräsident am Freitag im ARD-"Morgenmagazin" über frühere Zustimmungswerte für seine Partei. Die CSU trifft sich ab dem Nachmittag in Augsburg zum Parteitag; rund ein Jahr vor der Landtagswahl.
Zu seinen eigenen, im Vergleich zu 2020 abgesunkenen Beliebtheitswerten sagte der CSU-Chef, das Jahr 2020 mit den "extremen Corona-Herausforderungen" sei nicht mit heute zu vergleichen. Er liege als Ministerpräsident in allen Rankings vorn, das habe es in Bayern selten gegeben.
Die überwiegende Zahl der Menschen überlege ohnehin derzeit nicht, was sie wählen solle - "sondern wie sie über den Winter kommen soll", sagte Söder weiter. Er forderte von der Bundesregierung erneut, Atomkraftwerke "weit über den April hinaus" weiterzubetreiben und einen Preisdeckel für Gas, Strom, Heizöl, Pellets und Benzin einzuführen.
Bei der Windkraft wolle Bayern, nachdem Berlin die Verfahren erleichtert habe, sowohl bei den Trassen als auch bei den Anlagen mit 150 zusätzlichen Beamten die Verfahren vor Ort massiv beschleunigen. "Mein Tipp ist, dass wir bis Ende 2030 im Onshore-Bereiche auch bei Wind eins der führenden Länder in Deutschland sind", prophezeite er.
Ch.P.Lewis--AT