-
85-jähriger Deutscher in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE gestorben
-
Nach Tigerausbruch in Sachsen: Sechs Tiere nun in Spanien
-
Formel 1: Hamilton Schnellster im Training
-
Litauen will Teil der atomaren Abschreckung der Nato gegenüber Russland werden
-
Brown-Wechsel zu Bayern perfekt: "Ihm gehört die Zukunft"
-
Nach massiver Attacke auf Kiew: Tote bei neuen russischen und ukrainischen Angriffen
-
Vor AfD-Parteitag in Erfurt: Angespannte Stimmung und Aufrufe zu Gewaltverzicht
-
16-Jährige fährt in Rheinland-Pfalz mit Auto zu Freundin und verursacht Unfall
-
Kundgebungen gegen Sparpläne bei Mercedes: 33.000 Teilnehmer laut IG Metall
-
250. Geburtstag der USA: Steinmeier gratuliert Trump - mit kritischen Untertönen
-
Kind missbraucht und zu Selbstverletzungen aufgefordert: Haftstrafe in Nürnberg
-
Paketbombe in Monaco: Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland gesucht
-
Explosion in Monaco: Wohnung von gesuchter Ukrainerin in Hessen durchsucht
-
Nach Protestwelle zu Krankschreibungsplänen: Regierung im Verteidigungsmodus
-
Eingestürzte Carolabrücke in Dresden: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
-
Estlands Regierungschef: Ukraine wird sich gegen Russland behaupten
-
Neunjähriger verursacht in Bayern Unfall mit Traktor
-
Staatliche Kaufprämie sorgt für neuen E-Auto-Boom
-
Bei Streit gestorbener 27-Jähriger in Hessen: Verletzter tatverdächtig
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Verdächtiger nach Deutschland überstellt
-
Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin: Anklage fordert vier Jahre Haft
-
DFB löst Vertrag mit Bundestrainer Nagelsmann auf - Klopp soll kommen
-
Wüst spricht sich für praxisnahe Umsetzung bei Krankschreibung ab erstem Tag aus
-
Paketbombe in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin
-
DFB: Nagelsmann weg - Klopp soll kommen
-
Bewohner von Kiew sollen wegen Luftverschmutzung durch russische Angriffe zuhause bleiben
-
Zahl antisemitischer Straftaten in Berlin gestiegen
-
Hohe Kraftstoffpreise: Anteil von günstigerem Super E10 "sprunghaft" gestiegen
-
So viel Jägernachwuchs wie noch nie: Mehr als 18.000 Jungjäger bestehen Prüfung
-
Neuzulassungen von E-Autos im Juni um fast 80 Prozent gestiegen
-
Linke will mit Organklage im Eilverfahren neues Heizungsgesetz stoppen
-
Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern: Technische Ursache ausgeschlossen
-
Klüssendorf räumt Unmut in SPD über geplante Attestpflicht ein
-
Ramelow verurteilt Gewalt gegen AfD-Parteitag als "nicht legitim"
-
Brandenburger Tor wird zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten angestrahlt
-
Leichnam von Chamenei zur Aufbahrung in die Mosalla von Teheran gebracht
-
CO2-Emissionen von Google und Amazon steigen stark - Klimaziele rücken in die Ferne
-
Spahn verteidigt Attest-Pflicht - Klingbeil verspricht "vernünftige Regelung"
-
Adoptionen in Deutschland sinken auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung
-
Kanada startet neues Projekt für Öl-Pipeline Richtung Westküste
-
Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale
-
Laut Bild: Nagelsmann tritt zurück
-
Sieg gegen den Ex: Schweiz zieht weiter
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2500
-
Trauriger Modric-Abschied und kroatischer VAR-Ärger
-
Jeder Zweite auf dem Dorf hält Landleben für sehr gesund
-
"Bin kein Favorit": Zverev übt sich in Zurückhaltung
-
Kurz vor Nato-Gipfel: Trump teilt erneut gegen Alliierte aus
-
KI-Boom treibt Marktwert: Wertvollste Unternehmen weltweit noch wertvoller
-
Merz empfängt Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten in Berlin
Putin beaufsichtigt Training der strategischen Abschreckungskräfte
Der russische Staatschef Wladimir Putin hat am Mittwoch einer Übung der "strategischen Abschreckungskräfte" seines Landes beigewohnt, die unter anderem für die Reaktion auf atomare Bedrohungen zuständig sind. "Unter der Führung des Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Wladimir Putin, haben die strategischen Abschreckungskräfte am Boden, zu Wasser und in der Luft ein Training abgehalten", teilte der Kreml mit. Gegenüber Indien und China erhob Moskau erneut seine Anschuldigungen, die Ukraine entwickele "schmutzige Bomben".
Die Übung umfasste nach Kreml-Angaben den Abschuss von ballistischen Raketen und von Marschflugkörpern. In russischen Staatsmedien waren Aufnahmen einer U-Boot-Besatzung zu sehen, die den Abschuss einer ballistischen Rakete vom Typ Sinewa aus der Barentssee vorbereitete.
Putin verfolgte die Militärübungen von einem Kontrollraum aus. An der Übung waren auch Langstreckenbomber vom Typ Tu-95 beteiligt. Die Aufgaben der Übung zur strategischen Abschreckung seien "vollständig erfüllt" worden, hieß es in der Kreml-Mitteilung. "Alle Raketen haben ihr Ziel erreicht."
Aufgabe der russischen "strategischen" Streitkräfte ist im weitesten Sinne die Reaktion auf Bedrohungen von außen, unter anderem im Falle eines Atomkriegs. Sie sind mit Interkontinentalraketen, strategischen Langstreckenbombern, U-Booten, Schiffen und Marineflugzeugen ausgerüstet.
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu erneuerte am Mittwoch im Gespräch mit seinem chinesischen Kollegen Wei Fenghe seine Anschuldigungen, die Ukraine bereite den Einsatz einer "schmutzigen Bombe" vor. Am Sonntag hatte er dies bereits in Telefonaten mit Verteidigungsministern aus mehreren Nato-Staaten dargelegt. Die gleichen "Bedenken" habe Schoigu auch in einem Telefonat mit dem indischen Verteidigungsminister Rajnath Singh geäußert, hieß es in einer Mitteilung aus Moskau am Mittwoch.
Bei einer "schmutzigen Bombe" handelt es sich um einen konventionellen Sprengkörper, der bei seiner Explosion radioaktives, biologisches oder chemisches Material in der Umgebung verteilt. Die Ukraine hat die Vorwürfe als "absurd" und "gefährlich" zurückgewiesen und erklärt, Russland könnte seinerseits den Einsatz einer derartigen Waffe planen.
Russland verfüge über Informationen über die "bestehende Gefahr" eines ukrainischen Einsatzes einer "schmutzigen Bombe", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch vor Journalisten. Kiew bereite "einen solchen terroristischen Sabotageakt" vor.
"Wir werden der Weltgemeinschaft unseren Standpunkt weiterhin mit Nachdruck vortragen, um sie zu ermutigen, aktive Schritte zur Verhinderung eines solchen unverantwortlichen Verhaltens zu ergreifen", fügte Peskow hinzu.
Russlands nukleare Rhetorik hatte im September an Schärfe zugenommen, als Moskau die Annexion von vier teilweise russisch kontrollierten Regionen in der Ukraine verkündete. Putin warnte damals, Moskau könnte die Regionen auch unter dem Einsatz von Atomwaffen verteidigen.
Eine der annektierten Regionen war das südukrainische Cherson, wo ukrainische Truppen seit Beginn einer Gegenoffensive Ende Sommer mehrere Gebiete zurückerobert haben. Die pro-russische Verwaltung von Cherson hatte die Bewohner in den vergangenen Tagen wegen eines angeblich drohenden ukrainischen Angriffs zum Verlassen der Region aufgerufen und angekündigt, die Regionalhauptstadt in eine "Festung" zu verwandeln.
Binnen einer Woche hätten mindestens 70.000 Menschen ihre Häuser verlassen, sagte der pro-russische Verwaltungschef der Region, Wladimir Saldo, am Mittwoch. Mit der Rückeroberung der Region Cherson würde die Ukraine einen wichtigen Zugang zum Asowschen Meer zurückgewinnen. Zudem würde die Landbrücke unterbrochen, die Russland mit der 2014 von Moskau annektierten Halbinsel-Krim verbindet.
Die russische Offensive in der Ukraine hat eine Welle internationaler Solidarität mit Kiew ausgelöst. So meldeten sich unter anderem hunderte ausländische Freiwillige, um Kiew bei der Abwehr russischer Angriffe zu helfen. Wie Kiew am Mittwoch mitteilte, wurden die sterblichen Überreste eines dieser Freiwilligen, des im August getöteten US-Bürgers Joshua Alan Jones, nun zusammen mit zehn ukrainischen Soldaten bei einem Gefangenenaustausch mit Russland zurückgegeben.
D.Johnson--AT