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Schulen sollen trotz Energiekrise auf jeden Fall offen bleiben
Die Schulen in Deutschland sollen trotz der Energiekrise den Winter über offen bleiben. "In jedem Fall" werde der Schulbetrieb durchgehend gewährleistet, erklärte die amtierende Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK) und schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Freitag nach Beratungen der KMK in Berlin. Dies schulde die Politik den Kindern und Jugendlichen nach den Schließungen in der Coronapandemie.
"Schulen sind Teil der kritischen Infrastruktur und müssen auch dann besonders geschützt werden, selbst dann, wenn Energie im Herbst und Winter wegen einer energetischen Notsituation eingespart werden müsste", erklärte Prien. Die Schüler sollten auch nicht frieren müssen, weshalb Schulklassen von Temperaturabsenkungen ausgenommen blieben. "Wir appellieren an die Schulträger, sich daran zu halten."
Als Folge des Kriegs Russlands gegen die Ukraine sind inzwischen rund 193.000 ukrainische Kinder in den deutschen Schulen. Es sei nun wichtig, den jungen Menschen durch eine schnelle und unkomplizierte Beschulung das Ankommen in Deutschland zu erleichtern, erklärte Prien. Allerdings beobachteten die Kultusminister mit zunehmender Sorge den verstärkten Zuzug von Kindern und Jugendlichen aus anderen Ländern. "Die Schulen kommen zunehmend an ihre Belastungsgrenzen", erklärte die KMK-Vorsitzende.
J.Gomez--AT