-
Iran verübt Vergeltungsangriffe auf Gasanlagen in Golfstaaten - mindestens vier Verletzte
-
Fed-Chef Powell könnte länger im Amt bleiben als von Trump gewünscht
-
Medien: Nagelsmann verzichtet auf Musiala
-
7:2! Furioses Barcelona stürmt ins Viertelfinale
-
Ein Jahr nach Verhaftung: Tausende bei Demonstration für Istanbuler Bürgermeister
-
Wolfsburg und Frankfurt auf Königsklassen-Kurs
-
Modschtaba Chamenei droht mit Rache für Tötung von Laridschani
-
Vor Referendum über Beitrittsverhandlungen: Island und EU besiegeln Verteidigungsabkommen
-
Rutte: Nato-Staaten beraten "gemeinsam" über Vorgehen in Straße von Hormus
-
Ex-Minister Wissing rechnet mit FDP-Kurs ab
-
US-israelischer Angriff trifft größtes Gasfeld der Welt im Iran - Protest von Anrainern
-
US-Geheimdienstanalyse stellt Trumps Begründung für Iran-Krieg infrage
-
Fast drei Jahre Haft für früheren Bundestagsabgeordneten wegen Kindesmissbrauchs
-
Nach tödlichem Angriff auf Klinik in Kabul: Taliban drohen Pakistan mit Rache
-
"Nicht unter Wert verkaufen": Merz rät EU zu machtbewusstem Auftreten
-
Sondervermögen: Klingbeil weist Vorwürfe der Zweckentfremdung zurück
-
Pentagon: KI-Unternehmen Anthropic stellt "unakzeptables Risiko" für Armee dar
-
Fast acht Jahre Haft für Betreiber von krimineller Handelsplattform in Hessen
-
Irans Präsident bestätigt Tötung von Geheimdienstminister Chatib
-
Kündigung von Lebensversicherung: Kapitalmarktabhängige Stornogebühr ist zulässig
-
Urteil: Abtreibungsgegner in Aachen dürfen gegenüber von Frauenarztpraxis beten
-
Iran-Krieg: USA lockern Schifffahrtsregeln für 60 Tage
-
Cum-Ex: Forderung von 40 Millionen Euro gegen Bankier Olearius wird neu geprüft
-
Merz mahnt vor EU-Gipfel konkrete Schritte für mehr Wettbewerbsfähigkeit an
-
Mindestens 14 Tote bei Israels Angriffen im Libanon - Armee nimmt Litani-Fluss ins Visier
-
Sprengstoffalarm unterbricht Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette
-
Meningitiswelle in England: Premier ruft Club-Besucher zu Antibiotika-Behandlung auf
-
Bayern: Durchsuchungen bei Korruptionsermittlungen in Landkreis Miltenberg
-
Trump: Könnte Verbündete bei Sicherung der Straße von Hormus alleine lassen
-
Grab von Kaiser Otto in Magdeburg: Gebeine laut Untersuchung echt
-
Merz offen für deutsches Engagement in Straße von Hormus - nach Kriegsende
-
Krankenkasse muss Schwerkrankem nicht zugelassenes Mittel nicht zahlen
-
"Nicht unter Wert verkaufen": Merz fordert Selbstbehauptung der EU auch gegen USA
-
"Korruption" beim Afrika-Cup?: Senegal fordert Aufklärung
-
Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung
-
Mainz will Geschichte schreiben: "Geschieht nicht jedes Jahr"
-
Nach mehreren Polizeieinsätzen: Kemptener Laufenten wieder zu Hause
-
"Schlüsseldatum der Geschichte": Bundestag begeht Tag der Demokratiegeschichte
-
Behörden: Zwölf Tote durch israelische Angriffe auf das Zentrum von Beirut
-
Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf
-
NGO: "Hunderte" Tote und Verletzte bei Angriff auf Entzugsklinik in Kabul
-
Baden-Württemberg: 16-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Gegenverkehr
-
E-Scooter-Vermieter sollen künftig bei Unfallschäden haften
-
EU Inc.: Neue Unternehmensform soll Startups beim Gründen und Wachsen helfen
-
Vier Tage vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Enges Rennen zwischen CDU und SPD
-
Medien: Grünes Licht für Urbig
-
Grüne richten wegen Weimer Fragen an Regierung - Aktuelle Stunde im Bundestag
-
Cum-Ex: Einziehung von 40 Millionen Euro bei Bankier Olearius wird neu geprüft
-
Tarifstreit: WNBA und Spielerinnen erzielen mündliche Einigung
-
Norwegen: Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn
Nach Trump-Äußerung: Revolutionsgarden sehen sich als Entscheider über Kriegsende
Nach rund zehn Tagen sieht US-Präsident Donald Trump ein Ende des Iran-Krieges in greifbarer Nähe - die iranischen Revolutionsgarden betonten hingegen, allein sie würden über ein Kriegsende entscheiden. "Wir werden es sein, die das Ende des Krieges bestimmen", erklärte die Eliteeinheit am Dienstag in Teheran. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte, Israel sei mit seinen Angriffen auf die iranische Führung "noch nicht fertig". Unmittelbar nach Bekanntwerden von Trumps Äußerungen gaben die zuvor massiv gestiegenen Ölpreise nach.
"Der künftige Status der Region liegt jetzt in den Händen unserer Streitkräfte; die amerikanischen Truppen werden den Krieg nicht beenden", erklärten die Revolutionsgarden. Weiter gaben die Garden bekannt, dass sie bis zum Ende des Krieges Ölexporte durch Straße von Hormus blockieren würden: "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf Weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte Revolutionsgarden-Sprecher Ali Mohammad Naini laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim mit Blick auf die USA, Israel und ihre Verbündeten.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg entfacht. Dabei töteten die Streitkräfte gleich zu Beginn den obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnen-Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.
Die Revolutionsgarden sorgten ferner für die Sperrung der für den Seehandel wichtigen Straße von Hormus, über die normalerweise fast 20 Prozent des weltweit gehandelten Rohöls transportiert werden. Seit Kriegsbeginn haben die iranischen Streitkräfte dort mehrfach Öltanker angegriffen.
US-Präsident Trump sagte am Montagabend dem Sender CBS, der Krieg sei "so gut wie" beendet. Der US-Präsident begründete dies mit der militärischen Schwächung des Iran. Trump äußerte sich nicht dazu, ob und wann die Vereinigten Staaten und Israel ihre Luftangriffe einstellen könnten.
"Es wird ziemlich schnell vorbei sein", der Krieg sei nur "ein kurzer Ausflug", sagte er in Florida vor Abgeordneten seiner republikanischen Partei. Der Iran habe keine Marine, keine Kommunikationsmittel und keine Luftwaffe mehr, sagte Trump zur Begründung. Auch die Raketen des Landes seien fast alle zerstört, iranische Drohnen würden überall abgeschossen. Militärisch gesehen habe der Iran "nichts mehr übrig".
Das US-Verteidigungsministerium erklärte unterdessen im Kurzbotschaftendienst X: "Wir haben gerade erst begonnen zu kämpfen." Trump hatte die Kriegsdauer anfänglich auf "vier bis fünf Wochen" geschätzt, aber wiederholt betont, der Militärkonflikt könne auch "weitaus länger" dauern.
In Washington wurden die Äußerungen des US-Präsidenten als Anzeichen für wachsende Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und Israel über die Kriegsstrategie und die Dauer des Konflikts gelesen.
Netanjahu deutete derweil an, dass der Krieg noch dauern könnte: Israels Bestreben sei es, "das iranische Volk vom Joch der Tyrannei zu befreien". Es bestehe kein Zweifel, "dass wir ihnen mit den bisherigen Maßnahmen die Knochen brechen - und wir sind noch nicht fertig", fügte Netanjahu mit Blick auf die Führung in Teheran hinzu.
Die Ölmärkte reagierten erleichtert auf Trumps Äußerungen: Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent gab im elektronischen Handel um 5,2 Prozent auf 87,87 Dollar nach. Die US-Sorte WTI verlor 7,47 Prozent an Wert und notierte zwischenzeitlich bei 84,11 Dollar. An der New Yorker Wall Street schlossen die wichtigen Indizes im Plus. Am Sonntag war der Ölpreis erstmals seit fast vier Jahren auf mehr als 100 Dollar pro Barrel gestiegen.
Die Türkei, die am Montag zum zweiten Mal binnen fünf Tagen eine Rakete über ihrem Gebiet abgefangen hatte, gab am Dienstag bekannt, "zum Schutz unseres Luftraums" ein Patriot-Raketenabwehrsystem in der zentralen Provinz Malatya zu stationieren. Irans Präsident Massud Peseschkian hatte zuvor mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan telefoniert und erklärt, die Rakete stamme nicht aus dem Iran.
Seit Kriegsbeginn sind im Iran nach Angaben der dortigen Behörden 1200 Menschen getötet worden, darunter 200 Frauen und 200 Kinder. Zudem habe es mehr als 10.000 Verletzte gegeben.
In Israel gaben Rettungskräfte und die Armee die Zahl der Toten seit Kriegsbeginn mit 13 an. Im Libanon wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 486 Menschen durch den neu eskalierten Konflikt zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz getötet. In den Golfstaaten kamen laut US-Armee 23 Menschen ums Leben, darunter sieben US-Soldaten.
A.Ruiz--AT