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Trump gibt sich von Chamenei-Drohung unbeeindruckt und setzt auf Einigung mit Iran
Im Streit mit dem Iran hat sich US-Präsident Donald Trump unbeeindruckt von den Drohungen des geistlichen Oberhauptes Ayatollah Ali Chamenei gezeigt. "Natürlich sagt er so etwas", erklärte Trump am Sonntag vor Journalisten mit Blick auf die Äußerungen Chameneis. Dieser hatte zuvor für den Fall eines Angriffs der USA auf den Iran vor einem "regionalen Krieg" gewarnt.
"Die Amerikaner sollten wissen, dass, wenn sie einen Krieg anfangen, es dieses Mal ein regionaler Krieg sein wird", sagte Chamenei am Sonntag. Trump zeigte sich nun unbeeindruckt und erklärte, dass er weiter auf eine Einigung setze. "Hoffentlich erzielen wir eine Einigung. Wenn nicht, werden wir sehen, ob er Recht hatte", sagte der US-Präsident mit Blick auf Chamenei.
Trump hatte bereits angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran im vergangenen Monat mit tausenden Toten einen möglichen neuen Militärangriff angedroht. Nun fordert er von Teheran zudem Verhandlungen über das iranische Atomprogramm - und droht ebenfalls militärische Gewalt an, sollte Teheran nicht zustimmen.
A.Anderson--AT