-
Prominenter Menschenrechtsaktivist in Venezuela freigelassen
-
Schröder-Wechsel perfekt: "Cleveland. LFG!!!"
-
Söder: Arbeitnehmer in Deutschland sollten insgesamt mehr arbeiten
-
Doku über die First Lady: "Melania" auf Platz drei der US-Kinocharts
-
Von US-Behörden inhaftierter Fünfjähriger und sein Vater wieder zu Hause
-
Schneestürme haben weite Teile der USA fest im Griff - Kälteeinbruch in Florida
-
Kampfansage von Schlotterbeck: "Wir wollen Meister werden"
-
Trump gibt sich von Chamenei-Drohung unbeeindruckt und setzt auf Einigung mit Iran
-
Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung
-
Doppelpack Guirassy: BVB siegt beim Kovac-Jubiläum
-
Zehntausende Tschechen demonstrieren für pro-westlichen Staatschef Pavel
-
Ärzte ohne Grenzen prangert von Israel verfügtes Einsatzverbot im Gazastreifen an
-
Steinmeier würdigt Süssmuth als "leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie"
-
Demirovic sticht: VfB schlägt Freiburg spät
-
Ukraine: Musk hat "Maßnahmen" gegen Starlink-Nutzung durch Russland ergriffen
-
Nach doppeltem Stechen: Golfprofi Schott triumphiert in Bahrain
-
Verfechterin von Frauenrechten: Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
-
Zweite Runde der Ukraine-Gespräche verschoben - Erneut massive russische Angriffe
-
Norwegens Kronprinzessin räumt nach Kontakten zu Epstein "peinliche" Fehler ein
-
Coventry: Kein Kommentar zu ICE und Wasserman
-
Geiger holt Platz drei beim Seefeld-Triple
-
Wadephul weist Irans Erklärung zu europäischen Streitkräften als "haltlos" zurück
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah - aber zunächst nur in sehr eingeschränktem Umfang
-
Ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
-
Trotz Aufholjagd: Darmstadt verpasst Tabellenführung
-
Fortuna landet Befreiungsschlag gegen Paderborn
-
Konflikt zwischen USA und Iran: Drohungen und auch Signale der Gesprächsbereitschaft
-
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica begonnen
-
Zahnarzt selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat fordert Kahlschlag bei Sozialleistungen
-
US-Bundesstaat Minnesota scheitert vorerst im Streit um Abschiebe-Razzien vor Gericht
-
"Eine Ehre": Alcaraz schlägt Djokovic in historischem Finale
-
Handball-EM: Wolff und Golla im All-Star-Team
-
Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen
-
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis
-
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
-
Djokovic geschlagen: Alcaraz holt historischen Titel
-
Ski Alpin: Von Allmen gewinnt letzte Abfahrt vor Olympia
-
Steffen "kein Alleinschuldiger": Fritz stellt sich Kritik
-
Selenskyj: Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA in Abu Dhabi erst am Mittwoch
-
Beim Entrümpeln von Wohnung in Monheim: Leiche von Frau gefunden
-
Huhn landet im Fundbüro am Münchner Hauptbahnhof - Beamte versorgen "Henrietta"
-
Israel untersagt Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vorerst Einsätze im Gazastreifen
-
Iran erklärt europäische Streitkräfte zu "terroristischen Gruppen"
-
Umfrage: Schwarz-grün in Nordrhein-Westfalen weiterhin mit Mehrheit
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah für "begrenzten" Personenverkehr
-
Nordrhein-Westfalen: Autofahrer stirbt bei Flucht vor Polizeikontrolle
-
Werder zieht Reißleine und trennt sich von Steffen
-
Zahnbehandlungen selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat will Sozialleistungen streichen
-
Forschungsministerin Bär (CSU) in Aachen mit Karnevalspreis ausgezeichnet
-
Spieler des Tages: Michael Gregoritsch (FC Augsburg)
Dürr will FDP als Partei des radikalen Aufbruchs profilieren
Mit der Forderung nach einer radikalen Modernisierung des Staates will der FDP-Vorsitzende Christian Dürr seiner Partei wieder attraktiv für die Wählerinnen und Wähler machen. "Die Freien Demokraten sind nicht mehr Teil eines Status-quo-Lagers", sagte Dürr am Dienstag in seiner Rede bei der traditionellen Dreikönigs-Kundgebung der Liberalen in Stuttgart. "Wir stehen für Mut, für Veränderung und radikalen Aufbruch in Deutschland."
Dürr grenzte seiner Partei von den früheren Regierungspartnern Union, SPD und Grüne ab, die er für "Stillstand" im Land verantwortlich machte. "Wir haben in der so genannten Mitte Parteien, die sich nicht geändert haben", sagte er. Der "Stillstand der anderen" sei der Grund für das Erstarken extremistischer Kräfte in Deutschland. "Genau diesen Stillstand wollen die Freien Demokraten durchbrechen."
Profilieren will der FDP-Vorsitzende seine Partei, die seit der Wahlschlappe 2025 nicht mehr im Bundestag sitzt, mit klassisch-liberalen Themen: Bürokratieabbau, wirtschaftsfreundliche Politik, Festhalten an der Schuldenbremse, Stärkung der Bildung und einer leistungsorientierten Migrationspolitik.
"Wir wollen den Aufbruch in Deutschland endlich durchsetzen", sagte Dürr. Er unterbreitete einen Vorschlag, den er selbst als "radikal" bezeichnete: Der Bundestag solle zum Ende der Legislaturperiode alle Gesetze auslaufen lassen, die seit dem Jahr 2000 beschlossen wurden. Damit solle dem neuen Bundestag freie Hand gelassen zu werden, nur jene Gesetze fortwirken zu lassen, "die sinnvoll sind".
Zudem forderte Dürr die Verdopplung der Ausgaben für die Grundschulen, um Kindern schon in einem frühen Alter bessere Startchancen zu geben. In der Migrationspolitik schlug der FDP-Chef vor, jeden Menschen aus dem Ausland, der einen Arbeitsvertrag in Deutschland hat, "ohne Voraussetzung sofort" einreisen zu lassen. "Im Gegenzug gibt es dann keinen Anspruch auf Sozialleistungen."
Dürr bemühte sich, seiner von schwachen Umfragen verunsicherten Partei Mut zu geben. "Jetzt ist der Moment", sagte er. "Ab heute beginnt der Aufbruch für die Freien Demokraten in Deutschland." Dürr rief die Parteimitglieder auf, sich in den anstehenden Wahlkämpfen für die Wahlen im März in den bisherigen FDP-Hochburgen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz besonders zu engagieren.
Die FDP kämpft nach der schweren Wahlniederlage bei der Bundestagswahl 2025 gegen den politischen Bedeutungsverlust. Im Bundestag ist sie nicht mehr vertreten; aktuell sitzt sie noch in acht von 16 Landtagen. Auf Bundesebene liegt sie in den meisten Umfragen weiter unter der Fünf-Prozent-Schwelle.
An Landesregierungen ist die FDP noch in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt beteiligt. In beiden Ländern wird in diesem Jahr gewählt; Umfragen zufolge ist fraglich, ob die FDP über die Fünf-Prozent-Hürde kommt. Als besonders wichtig wird parteiintern die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März eingestuft.
O.Brown--AT