-
Zahnarzt selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat fordert Kahlschlag bei Sozialleistungen
-
US-Bundesstaat Minnesota scheitert vorerst im Streit um Abschiebe-Razzien vor Gericht
-
"Eine Ehre": Alcaraz schlägt Djokovic in historischem Finale
-
Handball-EM: Wolff und Golla im All-Star-Team
-
Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen
-
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis
-
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
-
Djokovic geschlagen: Alcaraz holt historischen Titel
-
Ski Alpin: Von Allmen gewinnt letzte Abfahrt vor Olympia
-
Steffen "kein Alleinschuldiger": Fritz stellt sich Kritik
-
Selenskyj: Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA in Abu Dhabi erst am Mittwoch
-
Beim Entrümpeln von Wohnung in Monheim: Leiche von Frau gefunden
-
Huhn landet im Fundbüro am Münchner Hauptbahnhof - Beamte versorgen "Henrietta"
-
Israel untersagt Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vorerst Einsätze im Gazastreifen
-
Iran erklärt europäische Streitkräfte zu "terroristischen Gruppen"
-
Umfrage: Schwarz-grün in Nordrhein-Westfalen weiterhin mit Mehrheit
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah für "begrenzten" Personenverkehr
-
Nordrhein-Westfalen: Autofahrer stirbt bei Flucht vor Polizeikontrolle
-
Werder zieht Reißleine und trennt sich von Steffen
-
Zahnbehandlungen selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat will Sozialleistungen streichen
-
Forschungsministerin Bär (CSU) in Aachen mit Karnevalspreis ausgezeichnet
-
Spieler des Tages: Michael Gregoritsch (FC Augsburg)
-
Draisaitl kassiert Niederlage - Schrecksekunde bei Bandencrash
-
Neuer: "Ganz Handball-Deutschland drückt die Daumen"
-
Irans Parlamentspräsident erklärt EU-Streitkräfte zu "terroristischen Gruppen"
-
Draisaitl kassiert klare Niederlage
-
Champion Rybakina: Erst Melbourne-Titel, dann die Nummer eins?
-
Medien: Schröder-Wechsel nach Cleveland perfekt
-
Jacobsen: Wenn Deutschland uns einmal schlagen will, dann heute
-
Polzin: Punktgewinn gegen Bayern ein "magischer Abend"
-
Alle Augen auf Draisaitl: "Allein erreichst du überhaupt nichts"
-
Götzes Erwartungen an Riera? "Schwierig, das zu beschreiben"
-
Nadal vor Finale: Support für Alcaraz, Respekt für Djokovic
-
NRW-CDU will gegen Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden vorgehen
-
Neue Epstein-Akten: Starmer befürwortet Aussage von Ex-Prinz Andrew vor US-Kongress
-
Zwei Männer bei Dach-Reparaturarbeiten nach Sturm in Portugal gestorben
-
Bundestagspräsidentin Klöckner bekräftigt Wunsch nach weiblichem Staatsoberhaupt
-
Israel will Grenzübergang Rafah für Personenverkehr öffnen
-
Costa Rica wählt Präsidenten und Parlament
-
Unterhändler Moskaus und Kiews wollen neue direkte Gespräche in Abu Dhabi führen
-
Iran-USA-Konflikt: Signale für mögliche Verhandlungen
-
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan
-
Minnesota scheitert im Streit um ICE-Razzien vor Gericht
-
Wirtz mit Zauberassist und Treffer: Liverpool schlägt Newcastle
-
Elversberg rückt Schalke auf die Pelle
-
Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor
-
Bayern patzt in Hamburg: Chance für Verfolger
-
Minnesota scheitert vor Gericht mit Antrag gegen ICE-Razzien
-
Portugals Behörden warnen nach Unwetter vor neuem Regen und Überschwemmungen
-
"Technische Störung": Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau
Djokovic geschlagen: Alcaraz holt historischen Titel
Carlos Alcaraz sank ergriffen zu Boden und genoss in der tobenden Rod Laver Arena seinen großen Moment: Der Weltranglistenerste ist zu seinem Premierentitel bei den Australian Open gestürmt und hat seiner Laufbahn im Alter von erst 22 Jahren das fehlende Puzzleteil hinzugefügt. Im historischen Finale von Melbourne rang er den serbischen Rekordsieger Novak Djokovic mit 2:6, 6:2, 6:3, 7:5 nieder und komplettierte als jüngster Spieler der Geschichte seinen Karriere-Grand-Slam.
Alcaraz, der nun sieben Majortitel gewonnen hat, löste den bisherigen Rekordhalter Don Budge (USA) ab. Djokovic hingegen verpasste es, ein weiteres großes Kapitel Tennisgeschichte zu schreiben. Er muss auf seinen 25. Grand-Slam-Titel warten und teilt sich die Bestmarke weiterhin mit der Australierin Margaret Court.
Alcaraz verwandelte nach einer intensiven Partie und 3:02 Stunden seinen ersten Matchball und feierte den fünften Sieg im zehnten Duell mit Djokovic. Weil der 38-Jährige nach seinem strapaziösen Halbfinale am Freitag nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, verlor Djokovic im elften Anlauf zum ersten Mal ein Finale bei den Australian Open.
Unter genauer Beobachtung von Margaret Court, die spätestens seit Djokovics Husarenstück gegen Jannik Sinner um ihren geteilten Rekord bangen musste, hatten die beiden Kontrahenten die Arena betreten. Alcaraz hatte den Titel in Australien als größtes Ziel in diesem Jahr ausgerufen. "Jeder Schritt mehr, jede Sekunde mehr Leiden, jede Sekunde mehr Kämpfen", sagte er, "ist es immer wert".
Den besseren Start erwischte aber sein Gegner. Djokovic zog die Fans auf seine Seite, bei jedem Punkt des Serben wurde es laut. Djokovic, der im Turnierverlauf insgesamt mehr als vier Stunden weniger auf dem Platz verbracht hatte, kniete sich in Alcaraz' zweites Aufschlagspiel hinein und schnappte sich ein schnelles Break.
Der Serbe spielte wie zu seinen besten Zeiten. Alcaraz, der bei seinem fast fünfeinhalb Stunden langen Halbfinale gegen Alexander Zverev (Hamburg) Krämpfe gehabt hatte, wirkte hingegen unentspannt. Er konnte seine peitschende Vorhand nicht gewinnbringend einsetzen.
"Djokovic hat einen genauen Plan, wie er spielen will. Alcaraz noch gar nicht", analysierte Djokovics Ex-Trainer Boris Becker bei Eurosport. Neun vermeidbare Fehler des Spaniers waren zu viel. Djokovic gewann den ersten Satz in nur 33 Minuten, was auch seinen einstigen Rivalen Rafael Nadal auf der Tribüne staunen ließ.
Nadals spanischer Landsmann aber fing sich. Bei kühlen 19 Grad hatte er sich die Nervosität aus den Beinen gelaufen. Der zweite Satz war ähnlich einseitig wie der erste - nur mit einem anderen Gewinner. Alcaraz, der mit Wind oft besser umgehen kann als seine Gegner, gefiel allerdings nicht, dass das Dach der Arena beinahe komplett geschlossen war, obwohl es nicht regnete. Er beschwerte sich beim Schiedsrichter, verlor aber nicht den Fokus.
Djokovic hingegen wirkte im dritten Satz plötzlich müde. Alcaraz war nun der aktivere Spieler und nach exakt zwei gespielten Stunden nur noch einen Satz von seinem großen Ziel entfernt. Die aufmunternden "Nole, Nole"-Rufe im Publikum konnten daran nichts ändern.
Anfang des vierten Durchgangs wehrte Djokovic sechs Breakbälle in einem Spiel ab und zeigte die Faust. Er brachte die Arena noch einmal hinter sich, doch der nervenstarke Alcaraz ließ sich in einer umkämpften Endphase nicht mehr aufhalten.
F.Ramirez--AT