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Werder zieht Reißleine und trennt sich von Steffen
"Die Wunschlösung" muss nach acht Monaten schon wieder gehen: Werder Bremen hat auf die Talfahrt in der Fußball-Bundesliga reagiert und sich von Trainer Horst Steffen (56) getrennt. Das gab der taumelnde Traditionsklub am Sonntag bekannt.
Die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß werden die Mannschaft interimistisch übernehmen und auf das nächste Spiel beim SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) vorbereiten.
"Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird", sagte Bremens Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz, der Steffen im Sommer als "Wunschlösung" und Nachfolger des zuvor freigestellten Ole Werner präsentiert hatte.
Nach einem ordentlichen Start schlitterte Werder in den vergangenen Wochen immer tiefer in die Krise und steckt mittlerweile im Abstiegskampf. Die Hanseaten warten nach dem 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag seit mittlerweile zehn Spielen auf einen Sieg und haben als Tabellen-15. nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz.
"Wir sind intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden", sagte Fritz, der schon nach dem Gladbach-Spiel ein Bekenntnis zu Steffen vermieden hatte.
A.Taylor--AT