-
Verbindungen zu Epstein: Britischer Ex-Botschafter Mandelson verlässt Labour-Partei
-
Erstmals seit knapp drei Jahren landet wieder Linienflug in Khartum
-
Trump: Wir arbeiten an einem Abkommen mit Kuba
-
Prominenter Menschenrechtsaktivist in Venezuela freigelassen
-
Schröder-Wechsel perfekt: "Cleveland. LFG!!!"
-
Söder: Arbeitnehmer in Deutschland sollten insgesamt mehr arbeiten
-
Doku über die First Lady: "Melania" auf Platz drei der US-Kinocharts
-
Von US-Behörden inhaftierter Fünfjähriger und sein Vater wieder zu Hause
-
Schneestürme haben weite Teile der USA fest im Griff - Kälteeinbruch in Florida
-
Kampfansage von Schlotterbeck: "Wir wollen Meister werden"
-
Trump gibt sich von Chamenei-Drohung unbeeindruckt und setzt auf Einigung mit Iran
-
Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung
-
Doppelpack Guirassy: BVB siegt beim Kovac-Jubiläum
-
Zehntausende Tschechen demonstrieren für pro-westlichen Staatschef Pavel
-
Ärzte ohne Grenzen prangert von Israel verfügtes Einsatzverbot im Gazastreifen an
-
Steinmeier würdigt Süssmuth als "leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie"
-
Demirovic sticht: VfB schlägt Freiburg spät
-
Ukraine: Musk hat "Maßnahmen" gegen Starlink-Nutzung durch Russland ergriffen
-
Nach doppeltem Stechen: Golfprofi Schott triumphiert in Bahrain
-
Verfechterin von Frauenrechten: Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
-
Zweite Runde der Ukraine-Gespräche verschoben - Erneut massive russische Angriffe
-
Norwegens Kronprinzessin räumt nach Kontakten zu Epstein "peinliche" Fehler ein
-
Coventry: Kein Kommentar zu ICE und Wasserman
-
Geiger holt Platz drei beim Seefeld-Triple
-
Wadephul weist Irans Erklärung zu europäischen Streitkräften als "haltlos" zurück
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah - aber zunächst nur in sehr eingeschränktem Umfang
-
Ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
-
Trotz Aufholjagd: Darmstadt verpasst Tabellenführung
-
Fortuna landet Befreiungsschlag gegen Paderborn
-
Konflikt zwischen USA und Iran: Drohungen und auch Signale der Gesprächsbereitschaft
-
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica begonnen
-
Zahnarzt selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat fordert Kahlschlag bei Sozialleistungen
-
US-Bundesstaat Minnesota scheitert vorerst im Streit um Abschiebe-Razzien vor Gericht
-
"Eine Ehre": Alcaraz schlägt Djokovic in historischem Finale
-
Handball-EM: Wolff und Golla im All-Star-Team
-
Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen
-
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis
-
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
-
Djokovic geschlagen: Alcaraz holt historischen Titel
-
Ski Alpin: Von Allmen gewinnt letzte Abfahrt vor Olympia
-
Steffen "kein Alleinschuldiger": Fritz stellt sich Kritik
-
Selenskyj: Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA in Abu Dhabi erst am Mittwoch
-
Beim Entrümpeln von Wohnung in Monheim: Leiche von Frau gefunden
-
Huhn landet im Fundbüro am Münchner Hauptbahnhof - Beamte versorgen "Henrietta"
-
Israel untersagt Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vorerst Einsätze im Gazastreifen
-
Iran erklärt europäische Streitkräfte zu "terroristischen Gruppen"
-
Umfrage: Schwarz-grün in Nordrhein-Westfalen weiterhin mit Mehrheit
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah für "begrenzten" Personenverkehr
-
Nordrhein-Westfalen: Autofahrer stirbt bei Flucht vor Polizeikontrolle
-
Werder zieht Reißleine und trennt sich von Steffen
Merz: Maduro führte Venezuela "ins Verderben" - Einordnung von US-Einsatz "komplex"
Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch die USA hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärt, der Linksnationalist habe "sein Land ins Verderben geführt". Die "rechtliche Einordnung" des US-Einsatzes sei indes "komplex", erklärte Merz am Samstag. Das Auswärtige Amt erließ derweil eine Reisewarnung für ganz Venezuela.
Mit "unseligen Allianzen weltweit und durch die Verstrickung Venezuelas in das Drogengeschäft" habe Maduro "eine problematische Rolle" gespielt, hieß es in der Stellungnahme des Bundeskanzlers. "Die letzte Wahl wurde gefälscht - die Präsidentschaft haben wir - wie viele andere Staaten auf der Welt - daher nicht anerkannt."
Für die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes wolle die Bundesregierung sich aber Zeit nehmen. Grundsätzlich müssten "im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten", betonte Merz. In Venezuela dürfe nun "keine politische Instabilität entstehen".
Bei einem groß angelegten Militäreinsatz hatten die USA in der Nacht zum Samstag Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro und dessen Frau gefangen genommen. Maduro wurde in New York inhaftiert und soll dort wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" vor Gericht gestellt werden.
Die Führung des südamerikanischen Landes wollen die USA nach Worten von Präsident Donald Trump vorerst selbst übernehmen. Das oberste Gericht Venezuelas ernannte unterdessen die bisherige Stellvertreterin Maduros, Delcy Rodríguez, zur Interimspräsidentin.
Das Auswärtige Amt in Berlin erließ nach dem US-Militäreinsatz eine Reisewarnung für das gesamte südamerikanische Land. Deutsche Staatsangehörige in Venezuela seien aufgerufen, an einem sicheren Ort zu bleiben, erklärte das Außenministerium nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung. Das Auswärtige Amt stehe "im engsten Kontakt" mit der Botschaft in Caracas.
Die Bundesregierung beobachte die Lage in dem Land "weiter mit Sorge, fortlaufend und sehr genau", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. "Wir rufen alle Beteiligten auf, nichts zu tun, was zu einer Zuspitzung der Lage führen könnte, und Wege zu einer politischen Beilegung zu suchen." Dabei müssten völkerrechtliche Normen eingehalten werden.
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter verurteilte das Vorgehen der USA scharf als "Putsch". "Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat", sagte er der "Bild". "Venezuela ist zwar ein Unrechtsstaat, aber kein Iran, der Nachbarländer wie Israel in der Existenz bedroht."
Der außenpolitische Sprecher der Unionsbundestagsfraktion, Jürgen Hardt, sprach hingegen von einem "Signal der Hoffnung für Venezuela". "Maduro hat seit vielen Jahren die Zivilgesellschaft in Venezuela unterdrückt und Terror und Drogen in der Region verbreitet", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
SPD-Chef und Vizebundeskanzler Lars Klingbeil bezeichnete "die Ereignisse in Venezuela" als "sehr bedenklich". Maduro habe ein autoritäres Regime angeführt, erklärte er. Allerdings könne "dies keine Rechtfertigung dafür sein, internationales Recht zu missachten".
Grünen-Chef Omid Nouripour sagte dem Portal t-online, Maduro habe "den Menschen in Venezuela ihre Freiheit geraubt". Doch mit Trumps Alleingang "zerbröselt die regelbasierte internationale Ordnung".
Linken-Chef Jan van Aken erklärte: "Wer wie Trump das Völkerrecht bricht und Präsidenten entführen lässt, der betreibt brutalen Staatsterrorismus." Er forderte Sanktionen wie gegen Russland und dessen Präsidenten Wladimir Putin wegen dessen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Trump wirft Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Bereits im Dezember sagte er, die Tage von Maduro, der auch von vielen europäischen Staaten nicht als rechtmäßiger Präsident Venezuelas anerkannt wird, seien "gezählt". Anders als das Nachbarland Kolumbien produziert Venezuela keine Drogen im großen Stil, gilt aber als Transitland.
T.Wright--AT