-
Nach 2024: Super Bowl auch 2029 in Las Vegas
-
Wembanyama glänzt: Spurs weiter nicht zu stoppen
-
Gewalt an Frauen: Richterbund beklagt erhebliche Personallücken
-
Nach Niederlage in Stuttgart: Ghana entlässt Addo
-
Social-Media-Verbot in Australien: Mögliche Verstöße von Tech-Konzernen untersucht
-
"Ribéry-mäßig": Viel Lob für Jungstar Karl
-
Petros plant nächsten Rekord in London: "Schritt für Schritt"
-
Vertragsverlängerung? Schlotterbeck dementiert Einigung mit BVB
-
Deutsche Bahn: Personalmangel in Stellwerken weitgehend behoben
-
Dröge gibt Regierung Mitschuld an Konjunktur-Flaute - und fordert Energie-Kurswechsel
-
Bericht: Massiver Lieferverzug bei Drohnenabwehrprojekt von Rheinmetall
-
Frankreichs Senat stimmt über Social-Media-Verbot für Jugendliche ab
-
EU-Energieminister beraten in Videokonferenz über Energiepreise
-
Vier Jahre nach Massaker in Butscha: EU-Außenminister zu Gedenken in Ukraine
-
Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon: UN-Sicherheitsrat kommt am Dienstag zusammen
-
Netanjahu: Mehr als die Hälfte der Kriegsziele im Iran sind erreicht
-
Nagelsmann: "Wir sind sehr konteranfällig"
-
Matchwinner Undav kritisiert Pfiffe gegen Sané
-
Washington: Goldene Toilette zum Protest gegen Trump aufgestellt
-
Undav rettet DFB-Team: Später Sieg gegen Ghana
-
Buckelwal in Wismarer Bucht ist losgeschwommen
-
Rückkehr auf Bühne nach sechs Jahren: Céline Dion gibt zehn Konzerte in Paris bekannt
-
Israelisches Parlament billigt Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen"
-
UN-Mission: Zwei Blauhelmsoldaten bei Explosion im Südlibanon getötet
-
WM-Test gegen Ghana: Nagelsmann wechselt viermal
-
Infantino: "Kein Plan B" für WM ohne den Iran
-
Kommission stellt Empfehlungen vor: Milliarden-Einsparungen für Krankenkassen
-
FC Bayern verkündet Abschied von Guerreiro
-
Ärztevertreter und Branchenverbände kritisieren Empfehlungen zur Kassen-Reform
-
Trump droht mit "Vernichtung" der Ölinsel Charg und aller Kraftwerke im Iran
-
US-Botschaft in Venezuela nach sieben Jahren wieder geöffnet
-
Milliarden-Einschnitte im Gesundheitswesen: Kommission stellt Empfehlungen vor
-
Merz dringt bei Antrittsbesuch von syrischem Präsidenten auf Flüchtlingsrückkehr
-
Mutmaßlicher russischer Spion in Nordrhein-Westfalen festgenommen
-
Neue Preisregel für Tankstellen ab Mittwoch - Spritpreis steigt wieder
-
Brand in Israels wichtigster Raffinerie - Armee meldet iranische Raketenangriffe
-
Prien will Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten
-
Merz: Deutschland und Syrien wollen Rückkehr von Flüchtlingen beschleunigen
-
Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu
-
Energieministerin Reiche: Mehr Gaslieferverträge für bessere Energieversorgung
-
Kapitän eines Schattenflotten-Öltankers in Frankreich zu Haftstrafe verurteilt
-
GKV-Kommission legt Empfehlungen vor - Einschnitte und höhere Besteuerung
-
Neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz bei Papst Leo XIV.
-
März war außergewöhnlich sonnig und sehr mild
-
Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu
-
Trump droht mit "Vernichtung" der Ölinsel Charg
-
Geschwächter Buckelwal in Ostsee: Experten gehen von entscheidenden Stunden aus
-
Russland weist Diplomaten der britischen Botschaft wegen Spionagevorwürfen aus
-
Spritpreise nach Zwischentief am Donnerstag zum Wochenende wieder gestiegen
-
Deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen: ADAC warnt vor Staus an Osterfeiertagen
SPD: Zeitplan für Wehrdienstgesetz bleibt - Pistorius: "Kein Schaden eingetreten"
Ungeachtet des Eklats um das Wehrdienstgesetz hält die SPD an dem geplanten Zeitplan für die Neuregelung fest. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bemühte sich am Mittwoch, die Wogen zu glätten: Dass es bei Fragen zu Inhalten oder Verfahren "mal rumpelt, ist doch völlig normal", sagte Pistorius am Mittwoch nach einer Sitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags.
Entscheidend sei, dass es bis zur Schlussberatung im Bundestag eine Einigung gebe, damit das Gesetz wie geplant Anfang 2026 in Kraft treten könne, sagte auch SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese. Fachleute von Union und SPD hatten sich diese Woche in Absprache mit den Fraktionsspitzen auf Änderungen an Pistorius' Gesetzentwurf für den neuen Wehrdienst geeinigt. Der Verteidigungsminister äußerte danach aber Bedenken, auch in der Fraktion gab es Widerstand. Daraufhin wurde eine bereits angekündigte Pressekonferenz der Koalition abgesagt.
Das Gesetz soll nun dennoch an diesem Donnerstag in erster Lesung im Bundestag besprochen werden, und zwar in der ursprünglich vom Kabinett beschlossenen Fassung. Zuvor war diese Beratung auf Wunsch der Union bereits einmal verschoben worden, die auf mehr Verbindlichkeit für auch verpflichtende Einberufungen im Bedarfsfall beharrte. Vereinbart wurde dann in Gesprächen unter anderem der Fraktionsvize Siemtje Möller (SPD) und Norbert Röttgen (CDU), dass ein Losverfahren darüber entscheiden sollte, wer zur Musterung muss, wenn sich nicht genügend Freiwillige melden.
Pistorius bestätigte, dass er in der Fraktionssitzung der SPD am Dienstagnachmittag an bestimmten Punkten der Änderungen "erhebliche Bedenken" geäußert habe. "Ja, ich habe von einem faulen Kompromiss gesprochen", sagte der SPD-Minister. Er finde das aber "alles weit weniger dramatisch, als es gerade gemacht wird".
Auch ändere die Debatte aus seiner Sicht "nichts an dem guten Arbeitsklima" in der Koalition, sagte Pistorius, denn der Zeitplan für den Gesetzentwurf stehe weiter: "Das Ziel bleibt, dass das Gesetz zum 1. Januar in Kraft tritt", betonte der Minister. "Von daher ist bislang überhaupt kein Schaden eingetreten."
Seine Kritik habe sich auch nicht per se an dem von der Union vorgeschlagenen Losverfahren entzündet. Der wesentliche Punkt sei gewesen, dass die Änderungen nicht mehr zu einer flächendeckenden Musterung geführt hätten. Diese brauche er aber für die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr im Ernstfall, stellte Pistorius weiter klar. Er mache sich auch Gedanken darüber, ob bei dem vorgeschlagenen Verfahren "wir dadurch nicht zu viel Zeit verlieren".
SPD-Parlamentsgeschäftsführer Wiese bemühte sich am Mittwoch in Berlin, die Bedeutung der in der SPD-Fraktionssitzung am Vortag deutlich gewordenen Differenzen zu relativieren. Es habe "bei acht bis zehn Gegenstimmen" letztlich eine deutliche Mehrheit dafür gegeben, den Gesetzentwurf im Bundestag einzubringen. Das sei für ihn das Entscheidende.
In der ersten Beratung der Vorlage am Donnerstag sollten nun sowohl Pistorius als auch Möller für die SPD sprechen, sagte Wiese weiter. Geplant sei, danach "im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens unterschiedliche Ansätze zu klären". Dabei gehe es in erster Linie um geäußerte "Rechtsunsicherheiten" hinsichtlich des Losverfahrens.
Wiese betonte die Bedeutung des Gesetzes. "Die Bedrohungslage ist wirklich ernst zu nehmen", sagte er mit Blick auf die aggressive Politik Russlands. Es sei dringlich, "Fähigkeitslücken bei der Bundeswehr zu schließen und dieses Land verteidigungsfähig zu machen". Dazu gehöre die Neuregelung des Wehrdienstes. Am 10. November soll es laut Wiese eine parlamentarische Anhörung zu dem Gesetzentwurf geben.
L.Adams--AT