-
Washington: Blauer Anstrich des von Trump renovierten Wasserbeckens blättert bereits
-
Tänzchen und Tore: Brasilien schlägt Haiti klar
-
Irans Fußballverband übt erneut scharfe Kritik an Fifa wegen Reisebeschränkungen
-
81. Geburtstag unter Hausarrest in Myanmar: UNO fordert Freilassung von Suu Kyi
-
Blitztor Saibari, Buhmann Hakimi: Marokko crasht Schotten-Party
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen sieht Ausbau von Rechenzentren kritisch
-
Washington kritisiert Wirtschaftsreformen auf Kuba als "oberflächlich"
-
Erneute Proteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
"Fliegendes Weißes Haus": Trump enthüllt von Katar geschenkte neue Air Force One
-
Auch ohne Pulisic: USA vorzeitig in K.o.-Phase
-
Diplomatischer Eklat: Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung
-
Bayern vergeben Matchball: Alba erzwingt Spiel fünf
-
Abtasten auf dem Rollfeld: DFB-Team nach Toronto abgeflogen
-
Schiffstracker: Zahl der Durchfahrten durch Straße von Hormus wieder gesunken
-
Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung des Landes
-
Linken-Parteitag: Kämpferische Töne gegen Rechts und die Politik der Regierung
-
Bundestagsabgeordnete Cademartori und Mesarosch neue SPD-Chefs in Baden-Württemberg
-
Nach Protesten gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
Sieg gegen Medwedew: Altmaier folgt Zverev ins Halbfinale
-
O'Leary verlängert Vertrag an der Ryanair-Spitze bis 2032
-
Nach Horror-Verletzung: Emotionale Koné-Botschaft
-
Costa Ricas Präsidentin Fernández nach Explosion in Sicherheit gebracht
-
EU-Gipfel offenbart Differenzen bei Haushalt und Verhandlungen mit Russland
-
Reichinnek: Merz will Acht-Stunden-Tag zerstören
-
Macron: Frankreich wird keine Abschiebezentren in Drittländern einrichten
-
Anwalt: In Syrien inhaftierte deutsche Journalistin nach Deutschland zurückgekehrt
-
Pogacar zurückhaltend: Teamkollege Narváez gewinnt dritte Etappe
-
Medikamentenpreise: Merz fordert von den USA Einhaltung von Zollvereinbarung
-
Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas
-
"Sie hat mich angefleht" - Empörung in Italien über Trump-Äußerung zu Meloni
-
Kontaktaufnahme mit Russland: Costa verteidigt Vorstoß gegen Kritik
-
Nächster Erfolg für Lipowitz-Team: Pithie sprintet zum Sieg
-
Merz erhöht in EU-Haushaltsverhandlung den Druck: Brauchen "akzeptablen" Vorschlag
-
Zverev nervenstark ins Halbfinale von Halle
-
US-Vertreter: Israel und die Hisbollah einigen sich auf eine Waffenruhe
-
Linken-Chefin Schwerdtner: Der Gegner steht rechts - Linke muss sich wappnen
-
Kritik an Spahn wegen Treffen mit umstrittenem US-Milliardär Thiel
-
DFB-Team trainiert komplett
-
In Auto in Baden-Württemberg gefundenes totes Kind starb an Hitzschlag
-
In Auto in Baden-Württemberg gefundenes totes Kind starb an Hitzeschlag
-
UN-Menschenrechtsexperten kritisieren US-iranisches Rahmenabkommen scharf
-
Baden-Württemberg: Bei Suche nach vermisstem Säugling Babyleiche gefunden
-
Aktionsplan vorgelegt: Bauministerin Hubertz will Baukosten senken
-
US-Vertreter: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe
-
Steinmeier: Deutsche lieben keinen "Ruck" bei Reformen
-
Rentenkommission legt Reformvorschläge am Dienstag vor - Warnungen vor Kürzungen
-
Unicef: Waffenruhe im Gazastreifen für palästinensische Kinder "tödliche Illusion"
-
Historisches Reformpaket: Kommunistisches Kuba will deutlich mehr Marktwirtschaft
-
Neue Verhaftungswelle gegen CHP-Vertreter in der Türkei
-
Trotz Abkommen: Heftige neue Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah
Industrieproduktion im Dezember gesunken - Optimismus überwiegt dennoch
Die Industrieproduktion ist im Dezember nach drei positiven Monaten zwar wieder gesunken, Experten gehen dennoch weiterhin von einer sich anbahnenden wirtschaftlichen Erholung aus. Vor allem wegen Rückgängen in der Autoindustrie und im Maschinenbau sackte die Industrieproduktion im Vergleich zum November um 3,0 Prozent ab, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Über das Quartal gesehen blieb aber ein Anstieg um 1,0 Prozent zum Vorquartal.
"Mit den vorliegenden Produktionszahlen hat sich die Industriekonjunktur zum Jahresende wieder etwas eingetrübt", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. "Angesichts der spürbaren Produktionsausweitung in den Vormonaten ist der Rückgang im Dezember jedoch eher als Pause zu sehen." Der zuletzt gemeldete Anstieg der Auftragseingänge deute auf eine Erholung hin.
Neben der Autoindustrie und dem Maschinenbau sackte die Produktion auch im Bereich Wartung und Montage von Maschinen im Dezember deutlich ab. In anderen Branchen gab es hingegen Produktionsanstiege, vor allem bei der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge).
Das gesamte Produzierende Gewerbe inklusive Baugewerbe und Energieproduktion gab den Statistikern zufolge um 1,9 Prozent nach. Die Bauproduktion legte um 3,0 Prozent zu, während die Energieerzeugung um 1,8 Prozent sank. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich blieb hier ein Plus von 0,9 Prozent.
Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, sieht in dem Rückgang im Dezember "keinen Grund zur Sorge": "Die Industrie ist trotz des Minus auf dem Weg zur Erholung, wie man an dem - wenn auch leichten - Plus im Quartalsvergleich sieht", erklärte er.
Es zeige sich aber auch deutlich, dass die deutsche Industrie international "massivem Gegenwind" ausgesetzt sei. Dullien verwies auf die "aggressive Industriepolitik" Chinas und die "aggressive Handelspolitik" der USA. "Im Inland stützt dagegen zunehmend die Finanzpolitik, die schon in den vergangenen Monaten die Ausgaben für Rüstungsgüter kräftig hochgefahren hat und 2026 auch die Investitionen absehbar erhöhen wird."
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hingegen sieht noch keine Trendwende. "Strukturelle Probleme wie hohe Kosten für Personal oder Energie halten die Wirtschaft fest im Griff", erklärte der DIHK-Konjunkturexperte Jupp Zenzen. "Besonders im Inland ist in der Breite der Wirtschaft kein Aufbruch erkennbar, der zu einer steigenden Nachfrage nach Industriegütern führen würde."
Analysten sehen dies jedoch anders. Sebastian Wanke, Ökonom der Förderbank KfW, verwies auf die "immer noch kräftige Quartalsdynamik" und die "hervorragenden Auftragseingänge". Die "Trendumkehr" bei der Produktion sollte daher vollzogen sein. "Das ist insgesamt ein solides Fundament, vielleicht sogar ein Sprungbrett für das Wachstum 2026."
"Wir sind weiterhin von der bevorstehenden wirtschaftlichen Erholung überzeugt", erklärte auch der ING-Analyst Carsten Brzeski. "Die deutsche Industrie steht am Beginn eines deutlichen Konjunkturaufschwungs." Allerdings müsse die Bundesregierung strukturelle Probleme tatsächlich angehen.
Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich laut Statistikamt eine um 1,1 Prozent niedrigere Produktion im Produzierenden Gewerbe als im Vorjahr. Bei der reinen Industrieproduktion lag das Minus bei 1,3 Prozent und im Bau bei 1,7 Prozent, während die Energieproduktion um 1,6 Prozent zulegte. Neben der Autoindustrie und dem Maschinenbau waren für den Gesamtjahresrückgang vor allem die energieintensiven Industriezweige verantwortlich.
R.Garcia--AT