-
Bericht: Bundesregierung bereitet Grundlagen für neuen Zivildienst vor
-
Ceuta: CDU-Geheimdienstexperte Henrichmann schließt hybriden Angriff auf EU nicht aus
-
Schüsse auf offener Straße in Köln: Vier Verletzte
-
25 demokratische Bundesstaaten klagen gegen neue Trump-Zölle
-
Unions-Fraktionschef Frei: Kein Verhandlungsspielraum bei geplanter Abschaffung von Rente mit 63
-
Selenskyj entlässt ukrainische Botschafterin in den USA
-
Vizeweltmeisterin Pfeif holt erneut EM-Silber vom Turm
-
Waldbrände: Rund 65.000 US-Bürger müssen Häuser verlassen
-
Wegen geplatztem Lindström-Transfer: Neapel greift Schalke an
-
Nach elf Jahren: Gulacsi verlässt RB Leipzig
-
Trump: Gespräche mit dem Iran finden derzeit statt
-
Schwimm-EM: Massenberg/Schauer springen zu Gold
-
Fast verdreifacht: Wehrdienst in Dänemark dauert nun elf Monate
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche kann mit Ernennung rechnen
-
Waldbrand im Südosten der Niederlande nahe NRW ausgebrochen
-
Nach elf Jahren: Gulasci verlässt RB Leipzig
-
Trotz niedrigem Donau-Pegelstand: Ungarns einziges Atomkraftwerk weiter in Betrieb
-
Kritik an Abschaffung der "Rente mit 63" wird lauter - vor allem bei der SPD
-
Tour de France Femmes: Sieg und Gelb für Haugset
-
Trump: Iran hat Wahl zwischen "Abkommen" oder "Kapitulation"
-
Waldbrände in Griechenland: Kein Ende des Infernos in Sicht
-
Trumps Plan zur Entwaffnung der Hamas stößt in Israel auf Ablehnung
-
Amazon erstmals mehr als drei Billionen Dollar wert
-
Pflege: Ost-Ministerpräsidenten erhalten Zuspruch für Kritik an geplanter Reform
-
Gericht bestätigt Ausweisung von Syrer nach Angriff auf Polizist
-
Russischer Oppositionspolitiker Nadeschdin nach Frankreich ausgereist
-
Wiederwahl? Wales und Co. entziehen Infantino Unterstützung
-
Fahrerassistenzsysteme bei Einsatzfahrten: Polizeigewerkschaft warnt vor Risiken
-
Baum gefällt: Biber blockiert in Sachsen vorübergehend Bahngleise
-
Waldbrände in Griechenland: Wind lässt nach - Löschflugzeuge wieder im Einsatz
-
Kritik an Abschaffung der "Rente mit 63" wird lauter - auch bei der SPD
-
Ausweisung aus Frankreich: Russische Journalistin Fedorova bereits im Ausland
-
"Ich habe noch Hunger": Dzeko verlängert auf Schalke
-
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Vier Gefährder tragen laut Senatorin Fußfesseln
-
Notaufstieg aus rund 80 Metern: Zwei Tote bei Tauchunfall in Bodensee
-
Aussicht auf neue Iran-Gespräche: Kurse in Europa steigen - Dax auf Rekordhoch
-
Von der Leyen fordert nach Massenandrang auf Ceuta "geschlossenes Vorgehen" der EU
-
Zwei Morde im Abstand weniger Stunden: Höchststrafe für 38-Jährigen in Hessen
-
Aufforderung zu Ausreise: Anzeige nach falschen Schreiben von Magdeburger Ausländerbehörde
-
Lebenszeichen von Suu Kyi: Myanmars Ex-Regierungschefin trifft Rotkreuz-Vertreter
-
Ukrainischer Verlag: Acht Millionen Bücher durch russischen Angriff verbrannt
-
Bericht: Preis für Deutschlandticket könnte ab 2027 auf 66,40 Euro steigen
-
Unter Drogen stehende Nackte greift in Nürnberg Passanten und Polizisten an
-
Waldbrände vernichten hunderte Häuser in der Stadt Spokane im Nordwesten der USA
-
DFB: Ermittlungen im "Fall Freigang" dauern noch an
-
Nordrhein-Westfalen: Frau will lebende Schlange in Zugmülleimer entsorgen
-
Gyros im Olympia-Grill: BVB stellt Karetsas vor
-
Trump kündigt Iran-Gespräche an - mögliche Deeskalation beflügelt Börsen
-
Nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler lassen Schließfachinhaber vorführen
-
Gericht in Frankreich weist Antrag russischer Journalistin gegen Ausweisung ab
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt
Große Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Schnee und Eis. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für erhebliche Probleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben zunächst keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb sollte voraussichtlich erst am Mittag wieder aufgenommen werden.
Der Großflughafen bei Berlin hatte den Flugbetrieb wegen andauernden Eisregens am Donnerstagabend eingestellt. Trotz Dauereinsatzes kam der Winterdienst nach Angaben einer Sprecherin auch in der Nacht nicht mit dem Enteisen hinterher, die geräumten Flächen wurden durch neuerlichen Regen sofort wieder spiegelglatt. "Wir tun unser Möglichstes", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP am Freitagmorgen.
Laut aktuellen Angaben auf der Internetseite des Flughafen waren nach allmählicher Wetterberuhigung erst ab Freitagmittag erste Starts geplant. Es handelte sich um Flüge mit stundenlanger Verspätung, die eigentlich bereits am frühen Morgen abheben sollten. Der Flughafen rief Reisende auf, vor der Anreise den Status ihres Fluges bei den Fluggesellschaften zu erfragen. Schon am Morgen hatte die Sprecherin betont, es sei mit Ausfällen sowie massiven Verspätungen zu rechnen.
Auch der Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg war schwer beeinträchtigt. In etlichen Landkreisen rund um Berlin wurde der Busverkehr wegen Blitz- und Glatteisbildung am Donnerstagabend ganz eingestellt. Vielfach galt dies zunächst auch am Freitagmorgen, der Nahverkehr lief nur allmählich wieder an. Auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ereignete sich zudem Unfälle.
Bei Klettwitz in Brandenburg starben laut Polizei zwei Menschen, als ein mit fünf Insassen besetztes Auto von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Zwei Menschen seien sofort tot gewesen, hieß es von der Polizei in Cottbus. Die drei übrigen Insassen kamen verletzt in Krankenhäuser. Glätte spielte demnach bei dem Unfall mutmaßlich eine Rolle, die Ermittlungen zum genauen Hergang liefen aber noch.
Zahlreiche Unfälle ereigneten sich seit Donnerstagabend auch auf Autobahnen rund um Potsdam. Auf der A10 zählten die Polizei 28 witterungsbedingte Unfälle mit 19 Verletzten. Fünf der Verletzten kamen in Krankenhäuser. Auf der A2 gab es zehn Unfälle mit Blechschäden.
Die seit Donnerstag bestehende Unwetterlage wegen Eisregens sollte sich dem Deutschen Wetterdienst zufolge im Tagesverlauf im Nordosten nur zögerlich entspannen. Zunächst noch bestehende Unwetterwarnungen wurden im Laufe des Freitagvormittags aber aufgehoben. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkte rechneten die Meteorologen ab Freitagabend außerdem von Südwesten her mit neuerlichem Regen, der lokal gefrieren könnte.
Betroffen sein wird demnach ein größeres Gebiet vom niedersächsischen Emsland über Nordhessen bis zum Bayerischen Wald. Im Nordosten sollte es zudem erneut zu gefrierendem und teils schauerartig verstärkten Glatteisregen kommen. Örtlich sei eine unwetterartige Zuspitzung möglich.
Im ohnehin seit Tagen von massivem Glatteis geplagten Berlin war die Stadtreinigung seit der Nacht zu Freitag "mit allen Kräften unter Volllast" im Einsatz, wie die Senatsverwaltung für Mobilität und Verkehr mitteilte. Seit dem Vormittag würden auch Nebenstraßen geräumt, die Situation auf den Gehwegen "bleibt indes angespannt".
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin rief Menschen zunächst dazu auf, den Aufenthalt im Freien aufgrund der Glättegefahr zu vermeiden und insbesondere das Fahrverhalten im Straßenverkehr an die Bedingungen anzupassen. Insgesamt ereigneten sich in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nach ersten Angaben der Polizei dutzende weitere Unfälle, bei denen es demnach aber bei Blechschäden und Leichtverletzten blieb.
Durch Ausfälle im Nahverkehr war in den beiden Ländern teils auch der Schulbesuch erschwert. Das Landesbildungsministerium in Mecklenburg-Vorpommern wies Freitag darauf hin, dass Schüler die für Freitag geplante Ausgabe ihrer Halbjahreszeugnisse verpassen könnten. Es sei jedoch problemlos möglich, diese in der kommende Woche abzuholen, beruhigte das Ministerium. Die Schulen würden jeweils über Details informieren.
T.Sanchez--AT